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Schlüsselübergabe in der Bauinnung

13 Jahre lang stand Alexander Pongratz an der Spitze der Landesinnung Bau. Am 5. April erfolgte die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger Michael Stvarnik, der die Agenden mit 1. Mai übernehmen wird.

Alexander Pongratz und Michael Stvarnik (v.l.)
© Lunghammer Schlüsselübergabe an der Spitze der steirischen Bauinnung: Alexander Pongratz und Michael Stvarnik (v.l.)

Fast drei Jahrzehnte lang war Alexander Pongratz in der steirischen Bauinnung aktiv, seit 2009 als Innungsmeister. Als Interessenvertreter von fast 3.000 Mitgliedsbetrieben mit rund 15.000 Beschäftigten gab es eine ganze Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. Vom Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping durch den grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr über die Imagearbeit für die Lehre bis hin zu den coronabedingten Schwierigkeiten der letzten beiden Jahre. Zentral war in der Innungsarbeit immer der gute Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgern, aber auch zu den steirischen Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, woraus wichtige Impulse für die Branche entstanden sind, nicht nur in der Steiermark, sondern europaweit: „Die von der Innung initiierte Lohn- und Sozialdumpingstudie hat etwa dazu geführt, dass die Europäische Kommission die Entsenderichtlinie noch einmal geändert hat“, so der scheidende Innungsmeister.

Wir haben – nicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten in Übelbach – wesentlich dazu beigetragen, den Stellenwert und das Image der Baulehre zu steigern. Das macht mich sehr stolz."
Alexander Pongratz


Der Bauinnung bleibt der 63-jährige Pongratz noch bis zum Ende der Funktionsperiode erhalten, er bleibt auch Obmann der BAUAkademie in Übelbach: „Wir haben – nicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten in Übelbach – wesentlich dazu beigetragen, den Stellenwert und das Image der Baulehre zu steigern. Das macht mich sehr stolz. Ich werde auch im Wohnbauförderungsbeirat weiterarbeiten, ebenso als Spartenobmann-Stellvertreter in der Sparte Gewerbe und Handwerk.“ 

Gut gefüllte Agenda

Seit 2000 ist der 55-jährige Murtaler Michael Stvarnik bereits in der Innung aktiv, seit 2003 ist er Mitglied des Vorstands. Dazu kommen zahlreiche zusätzliche Funktionen, etwa als Gerichtssachverständiger, als Baumeisterprüfer oder als Lehrlingsprüfer. Ein Fokus seiner Arbeit wird auch in Zukunft auf dem Thema Lehre liegen: „Die Lehre verbindet klassisches Handwerk mit modernsten Technologien. Damit werden Werke und Werte geschaffen, die über Generation erhalten bleiben“, so der neue Innungsmeister. Das Gewerbe selbst sei jedoch in den letzten Jahren jedoch etwas unübersichtlich geworden. „Wir haben viele Gewerbeberichtigungen, die auf die Ausführung von bestimmten Tätigkeiten eingeschränkt sind. Es ist also anzudenken, den Maurermeister mit eigener Ausbildungsschiene als Gegenstück zum Vollbaumeister wieder einzuführen.“

 

„Besonders schwierig ist aktuell die Baupreissituation und das wird wohl noch eine Zeit lang so bleiben.“
Michael Stvarnik

Neben dem Thema Ausbildung gibt es für den überzeugten Sozialpartner Stvarnik auch eine ganze Menge anderer Dinge zu tun. „Besonders schwierig ist aktuell die Baupreissituation und das wird wohl noch eine Zeit lang so bleiben.“ Auch das Dauerthema Verkürzung und Vereinfachung der Behördenverfahren steht auf der Agenda für die nächste Periode, ebenso das „Gold Plating“, also die Übererfüllung von EU-Richtlinien. Auf Innungsebene möchte Stvarnik die Leistungen für die Mitglieder ausbauen: „Die Interessenvertretung muss noch stärker zur Servicestelle werden. Wir unterstützen unsere Betriebe bereits jetzt mit einer Vielzahl an Serviceleistungen, etwa Arbeitsbehelfe, Infoblätter, Checklisten. Das möchte ich noch stärker in den Fokus rücken.“

 

Zum neuen Team der Landesinnung Bau gehören neben Innungsmeister Michael Stvarnik auch seine Stellvertreter Josef Gasser und Gernot Tilz.


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