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Turbinen am Prüfstand

Von der Straße in luftige Höhen und wieder retour: AVL setzt mit All-in-one-Lösung für Triebwerkszertifizierungen auch in der Luftfahrt neue Maßstäbe. 

Flugzeugturbine
© Federico Rostagno - Fotolia Symbolfoto

Emissionswerte bei Fahrzeugen sind aktuell in aller Munde. Doch auch in der Luft wird dem Ausstoß schädlicher Partikel jetzt der Kampf angesagt: Denn die internationale Gesetzgebung hat hier neue, verschärfte Rahmenbedingungen verabschiedet. Diese sollen für einen neuen Emissionsstandard und damit für mehr Sauberkeit im Flugverkehr sorgen.

Maßgeblich an der Umsetzung dieses Vorhabens beteiligt ist auch das Grazer Technologieunternehmen AVL, genauer gesagt die klugen Köpfe der Partikelmesstechnik. Sie haben es mit einer neuen Entwicklung erstmals ermöglicht, feinste Partikel bei Turbinentriebwerken zu bestimmen. „Bislang wurde, vereinfacht gesagt, in der Luftfahrt nur der Rauchausstoß überprüft. Etwa so, wie man es bei Autos vor vielen Jahren machte“, erzählt AVL-Produktmanager Roman Davok.

Technologietransfer

Und da die AVL List GmbH seit vielen Jahren über weltweit beachtetes Know-how unter anderem im Bereich der Partikelmesstechnik bei Automobilen verfügt, lag es auf der Hand, dass die internationale Luftfahrtvereinigung auf der Suche nach Experten im Teilchenzählen gemeinsam mit OEMs die Grazer Innovatoren als Partner gewinnen wollte. 

„Wir haben auf Basis unserer Technik aus dem Automotivebereich nun eine weltweit einzigartige All-in-one-Lösung – bestehend aus einem Entnahmesystem und Messgeräten – für die Bestimmung der Partikelanzahl und der Rußmasse bei Flugzeugturbinen industriefertig entwickelt“, erklärt Davok. 

Das Besondere an dieser Entwicklung ist aber auch der Technologietransfer zwischen zwei Disziplinen. Denn die Adaptierung der Fahrzeug-Partikelmesstechnik für die Luftfahrt wird wiederum für künftige Emissionsmessungen im Automotivesektor eingesetzt werden. So bestimmt man – dank Steirertechnologie – bei Turbinen Partikelkonzentrationen bereits ab zehn Nanometern. Zum Vergleich: Im Fahrzeugbereich beginnt das Erfassen von Partikeln erst ab einer Größe von 23 Nanometern. 

Doch auch für Fahrzeuge werden die Emissionsgesetze immer weiter nachgeschärft. Es gebe bereits Evaluierungen im Automobilbereich, die die zehn Nanometer im Visier haben, unterstreicht Davok: „Auf Basis unserer Entwicklung für die Luftfahrt kann die AVL wiederum alle OEMs aus dem Automotivebereich unterstützen.“


Autorin: Veronika Pranger, Steirische Wirtschaft


Tipp!
Lesen Sie mehr in der Ausgabe 3/2017 der Steirischen Wirtschaft.

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