th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Tüftler suchen Investor für Freizeit-Innovation

Zwei Südsteirer haben ein Board für Stand-up-Paddler entwickelt, das durch „Flossen“ enorm stabil und leicht zu bedienen ist.

Mit dem „FinPo“ kann man nicht nur im Sommer die Wellen bändigen.
© Harry Schiffer Mit dem „FinPo“ kann man nicht nur im Sommer die Wellen bändigen.

Leibnitz. An welchem See Rene und Hermann Riegerbauer auch auftauchen, sofort ziehen sie alle Blicke auf sich: Mit ihrem „FinPo“, einem Board für „Stand-up-paddeling“, revolutionieren die Leibnitzer nämlich gerade einen Weltmarkt. Das aus dreilagigem Polyethylenkunststoff hergestellte und extrem stabile Board, mit dem man aufrecht stehend über die Wellen gleiten kann, hat nämlich dank der beiden Unternehmer aus Untergralla gegenüber anderen am Markt verfügbaren „Brettern“ große Vorteile.

„Wir können höchste Stabilität, auch bei starkem Wellengang, garantieren“, erklären die Unternehmer. Dies gelingt durch eine ausgeklügelte und sogar salzwassertaugliche Mechanik im Inneren des Boards, an das an der Unterseite Flossen – sogenannte „Finnen“ – montiert sind. Diese lassen das Board nicht nur stabil im Wasser liegen, sondern seine Benutzer auch kinderleicht auf das Brett aufsteigen. „Außerdem kann man mit kleinen Handbewegungen der Lenkstange Fahrt aufnehmen und Kurven fahren“, so die Entwickler. Während herkömmliche Boards also anfällig für Stürze und schwerfällig beim Wiederaufsteigen sind, kann das „FinPo“ (Finn-Power) diese Probleme ausmerzen. Auch die „Steirische Wirtschaft“ konnte sich bei ihrem Besuch vor Ort davon überzeugen: Redakteur Klaus Krainer testete in voller Business-Montur mit zunächst respektvoll wackeligen Beinen das FinPo auf einem Teich: Tatsächlich sind volle Stabilität und eine intuitiv-einfache Bedienung gegeben.

Schon für ihren ersten Prototypen gewannen die Riegerbauers 2015 auf der „IENA“, der Ausstellung für Ideen, Erfindungen und Neuheiten, in Nürnberg einen Innovationspreis. Nun hat man das Produkt zur Marktreife gebracht und weltweite Patente beantragt. Zielgruppe sind Verleiher und Hotels, für den weiteren Vertrieb sucht man aber auch noch Partner und Gesellschafter. Alle Infos: www.finpo.at.

Von Klaus Krainer.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Der kleine mobile Blutdruckmonitor von Joysys.

Bei Joysys "pulsiert" der Erfindergeist

Joysys aus Weiz entwickelt die weltweit genauesten Messgeräte zur Herzratenvaria­bilität (HRV). Nun präsentiert man einen „Blutdruckmonitor“ für die Hosentasche. mehr

  • Unternehmen
Ein innovatives Grazer Experten-Trio sagt mit neuartigen Schutzkappen schweren Kopfverletzungen bei Freizeitunfällen den Kampf an.

Sicherheits- "Tarnkappen" made in Graz

Jede Kopfverletzung ist genau eine zuviel. Deshalb „strickten“ ein Chirurg, ein Physiker und ein Designer aus Graz eine „Sicherheitsmütze“ für den Alltag. mehr