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Neuer Turbo für Baustellen

Um die Erreichbarkeit der Region auch in Bauphasen gewährleisten zu können, setzt sich die WKO für Bauzeitverkürzungen ein.

Josef Herk und Peter Sükar (2. u. 3. v. li./Reihe 2) sprachen mit Voitsberger Unternehmern.
© Klaus Morgenstern Josef Herk und Peter Sükar (2. u. 3. v. li./Reihe 2) sprachen mit Voitsberger Unternehmern.

Ein gut ausgebautes Infrastrukturnetz ist die Lebensader der regionalen Wirtschaft. Die verlässliche Erreichbarkeit der Betriebe für Kunden und Lieferanten ist unabdinglich, umso wichtiger ist ein reibungsloser Ablauf der Transportwege. Um diese zu verbessern, werden derzeit in Voitsberg längst überfällige Infrastrukturprojekte realisiert – allen voran die Sanierung der Unterflurtrasse.

Diese bedeutende Maßnahme hat für die ansässigen Gewerbe- und Industriebetriebe sowie Pendler allerdings auch einen bitteren Beigeschmack: Aufgrund der damit verbundenen Teil- und Vollsperren ergeben sich für viele Unternehmen beträchtliche finanzielle Einbußen. Das konnten auch die Voitsberger Unternehmer Riki und Albert Vogl (Vogl Baumarkt GmbH) und Michaela Schramm-Waidacher (Textil Waidacher) im Rahmen der WKO-Regio-Tour bestätigen.

„Der WKO ist bewusst, welch schwerwiegende Folgen ein Verdienstentgang für einzelne Unternehmen nach sich ziehen kann. Wir werden uns daher für eine weitere Bauverkürzung zur Entlastung der regionalen Wirtschaft einsetzen und frühere baubehördliche Abnahmen prüfen lassen“, betont WKO-Regionalstellenleiter Peter Sükar, der zusammen mit WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk im Zuge der Regio-Tour 2019 nach Voitsberg reiste, um persönlich und vor Ort mit Unternehmern zu sprechen und sich deren Anliegen zu widmen.

Ein Teilerfolg konnte bereits gefeiert werden: Die dritte Sommersperre 2020 wird nun nicht mehr benötigt, die Unterflurtrasse wird bereits im Juni 2020 für den Verkehr freigegeben. Neben der Straßeninfrastruktur muss auch die digitale Infrastruktur in der Region entsprechend ausgebaut werden – mit der Breitbandinfrastrukturgesellschaft (SBIDI) sollen einzelne Gebiete besser ausgestattet werden. „Es ist unser Ziel, Unternehmer bestmöglich zu unterstützen. In Sachen Infrastruktur tut sich in Voitsberg erfreulicherweise einiges. Trotzdem gilt es, dabei weiterhin volles Tempo zu fahren“, so Herk. 

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