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TU Graz und Silicon Austria Labs forcieren Spitzenforschung in Mikroelektronik

Startschuss für die ersten beiden "SAL Research Labs" an der TU Graz: Hier wird mit gemeinsamer Grundlagenforschung im Bereich elektronikbasierter Systeme die Basis für bahnbrechende digitale Produkte und Prozesse gelegt.

Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, die für smarte Fabriken ebenso bedeutsam ist wie für intelligente Stromnetze oder das autonome Fahren.
© Oliver Wolf Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, die für smarte Fabriken ebenso bedeutsam ist wie für intelligente Stromnetze oder das autonome Fahren.

Ob Auto, Smartphone oder Tablet: Mikroelektronik steckt in so gut wie jedem elektronischen Gerät und bildet die Basis des Internets der Dinge (IoT), indem sich Milliarden smarter Geräte zu intelligenten Systemen vernetzen. Sicherheit und Kompatibilität bilden hier  zwei zentrale Säulen in der Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Prozesse. Mit dem österreichweiten Start der beiden ersten universitären "SAL Research Labs" an der TU Graz werden in diesen Bereichen von Teams der TU Graz und von SAL (Silicon Austria Labs) nun die Grundlagen erforscht.

Im DES Lab (Dependable Embedded Systems Lab) stehen die Sicherheit und Zuverlässigkeit von modernen computerbasierten Systemen im Fokus der Wissenschafter. Im EMCC Lab (EMCC and Radio InterOp Lab) arbeiten die Forschenden von TU Graz und SAL an der Koexistenz und Verträglichkeit zukünftiger elektronischer Systeme. Die beiden Labore werden in den kommenden vier Jahren von den beiden Forschungspartnern jeweils mit je rund 1,5 Millionen Euro finanziert. Ein drittes Research-Lab ist bereits in Planung und soll noch im Laufe des Jahres an den Start gehen.

Electronic Based Systems: Schlüsseltechnologie der Zukunft

"Mit den neuen Einrichtungen vernetzen wir uns disziplinenübergreifend in der Grundlagenforschung rund um substanzielle Zukunftsfragen und stärken den Standort Österreich als Forschungszentrum für Electronic Based Systems mit internationaler Strahlkraft", so TU-Rektor Harald Kainz anlässlich des Startschusses für die beiden Labore, an denen mehrere Institute und Fakultäten der TU Graz beteiligt sind. Dass der Start der Labs ein Meilenstein für die heimische Forschung und den Wirtschaftsstandort gleichermaßen ist, unterstreicht auch Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Die Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Sie wird daher in der neuen steirischen Wirtschaftsstrategie entsprechend verankert."

Und das kommt nicht von ungefähr, so Eibinger-Miedl, den hier präsentiert sich die Steiermark bereits längst als wesentlicher Player: "80 Prozent der österreichweiten Wertschöpfung in der Mikroelekronik werden im Süden Österreichs – in der Steiermark und in Kärnten – generiert. Das Spitzenforschungszentrum Silicon Austria Labs ist nun dabei ein bedeutender Bestandteil und unterstreicht unsere Position als Forschungsland Nummer eins in Österreich." 


Silicon Austria Labs (SAL)

In einem nationalen Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft betreibt SAL Spitzenforschung an Mikrosystemen für „smarte Fabriken“, „autonomes Fahren“ oder für „intelligente Stromnetze“.

SAL wird im Endausbau das drittgrößte Forschungszentrum Österreichs, in den nächsten Jahren werden 280 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. 140 Millionen Euro steuern der Bund und die drei Bundesländer Steiermark, Kärnten und Oberösterreich bei, 140 Millionen Euro kommen von der Industrie. Der Anteil der Steiermark beträgt 28,75 Millionen Euro. Das SAL-Headquarter ist an der TU Graz angesiedelt, geforscht wird hier und an den Standorten Villach und Linz. In der Steiermark werden durch SAL rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Schon in wenigen Wochen wird Silicon Austria Labs sein temporäres Headquarter im neuen Electronic Based Systems Gebäude am Campus Inffeldgasse der TU Graz beziehen. Parallel dazu entsteht in den kommenden Jahren ebenfalls am TU Graz-Campus Inffeldgasse ein eigenes SAL-Gebäude.

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