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Trotz Krise sind Betriebe zuversichtlich

Die steirischen Gewerbe- betriebe sind von der Corona-Krise weniger betroffen als der Bundesschnitt. Das belegt eine aktuelle Studie.

Tischler mit Maske
© Artem/Adobe Stock Steirische Gewerbebetriebe sind besser durch die Krise gekommen als der Bundesschnitt.

Wie stark hat die Corona-Krise die steirischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe getroffen? Und wie blicken sie in die Zukunft? Antworten darauf liefert  eine topaktuelle Blitzumfrage der KMU Forschung Austria, im Zuge derer rund 150 Unternehmer befragt wurden. Demnach sind die weiß-grünen Umsätze bei den Gewerbe- und Handwerksbetrieben im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent eingebrochen, im April sogar um 24 Prozent. Weniger massiv fielen mit minus 13 Prozent die Einbußen im Mai aus. „Die Daten zeigen, dass die Steiermark von Covid-19 nicht ganz so stark betroffen war wie der Österreichschnitt“, resümiert Christina Enichlmair von der KMU Forschung Austria.

Strategien in der Krise

Befragt zu den Maßnahmen und Strategien in der Krise, gaben 52 Prozent der Betriebe den Abbau von Urlaub und Überstunden an. 40 Prozent der Befragten stellten auf Kurzarbeit um. Weitere 20 Prozent mussten (vorübergehend) Mitarbeiter kündigen. Andere Maßnahmen wurden im Bereich Beschaffung gesetzt: Während 52 Prozent der Befragten beim Einkauf von Waren und Material sowie bei Fremdleis-tungen den Sparstift ansetzten, entschieden sich drei Prozent für neue Lieferanten. Viele Betriebe mussten Maßnahmen im Bereich Liquidität und Finanzierung treffen: So geben 29 Prozent der Befragten an, Investitionsvorhaben abgebrochen zu haben, während 26 Prozent Stundungsvereinbarungen abgeschlossen haben. Bei 15 Prozent waren weitere Kredite nötig.

Interessant ist auch ein Blick auf die Instrumente, die genutzt wurden. So haben 55 Prozent der Befragten Kurzarbeit angemeldet, 38 Prozent haben mit Stundungen die Steuerlast reduziert. Auch bei der Sozialversicherung konnten 35 Prozent Einsparungen erreichen. Zuversichtlich stimmt der Ausblick: 29 Prozent der Befragten erwarten, bereits im Juli oder August auf das Auftrags- und Umsatzniveau wie vor der Pandemie zurückzukehren, weitere 26 Prozent sehen das von September bis November.

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