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Trotz Digitalisierung setzen Kunden auf Regionalbanken

Laut einer GfK-Studie fordern knapp 70 Prozent der Befragten Initiativen zum Erhalt ihrer Regionalbanken. Wie man bei der RLB Steiermark darauf reagiert.

Sparschwein
© electriceye-Fotolia Die Gfk-Studie stellt den Regionalbanken ein gutes Zeugnis aus.

Welche Bedürfnisse haben Bankkunden im Online-Zeitalter? Wie wichtig sind dabei die Bankstellen vor Ort? Und welche Rolle spielen dabei die Regionalbanken? Um Fragen wie diese dreht sich eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstitutes GfK im Auftrag von Raiffeisen.
Und diese stellt den Regionalbanken ein gutes Zeugnis aus: 71 Prozent der Befragten bestätigen die starke Verbundenheit ihrer Regionalbank zum Ort. Während sich 56 Prozent zwar grundsätzlich für einheitliche Spielregeln für alle Banken aussprechen, räumen 64 Prozent der Befragten ein, dass es für kleine Lokal- und Regionalbanken ungleich schwieriger ist, die gleichen Regeln einzuhalten wie internationale Großbanken.

Trotz der starken Verwurzelung weht den Regionalbanken derzeit mit Bankenregulierung, Basel IV und der Zinspolitik ein rauer Wind um die Ohren, wie Martin Schaller, Generaldirektor der RLB Steiermark (siehe Interview), bestätigt: „Europaweit gültige Regeln sind meist auf Großbanken ausgerichtet. Bei neuen Gesetzesvorhaben sollte die Verhältnismäßigkeit beachtet und eine ungerechtfertige Benachteiligung für Regionalbanken vermieden werden.“
Mit der Initiative „Regional.Stark“ will der Raiffeisenverband auf die Interessen von Regionalbanken hinweisen.

Mehr Infos zur Initiative unter: www.regionalstark.at

Interview mit Martin Schaller, Generaldirektor RLB Steiermark

Laut Studie setzen Kunden trotz Digitalisierung weiter auf ihre Bank. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
Schaller: Raiffeisen hat über viele Jahre in langfristige Kundenbeziehungen investiert. Über 800.000 steirische Kunden zeigen, dass dieser Weg richtig ist. Gleichzeitig setzen wir seit fast 30 Jahren auf Online-Banking. Für die Zukunft möchten sowohl digital als auch persönlich intensiv mit unseren Kunden in Kontakt bleiben.

Wie wollen Sie diesen Spagat schaffen?
Schaller: Wir haben mit der „Digitalen Regionalbank“ ein Zukunftsmodell geschaffen, das genau den Kundenerwartungen entspricht. Dazu gehört der Ausbau von sicheren digitalen Services für die täglichen Bankgeschäfte. Gleichzeitig wollen wir die Beratung in den Bankstellen bei wichtigen finanziellen Entscheidungen verstärken. Das betrifft die Betreuung unserer Firmenkunden oder Wohnfinanzierungen.

Was heißt das konkret für die Anzahl der Bankstellen in der Steiermark?
Schaller: Bankstellen wird es dort geben, wo sie von unseren Kunden ausreichend gebraucht werden. Raiffeisen wir die regionalste aller Bankengruppen bleiben.


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