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Trotz Brexit Entspannung im Warenverkehr mit Österreich

Der für 31. Jänner geplante Brexit dürfte halten. Was das für die Warenwirtschaft zwischen Österreich und UK bedeutet, beleuchtet ein Fachmann.

Brexit
© brainwashed4you, stockadobe Bis 31. Dezember 2020 heißt es noch freie Fahrt für den Warenhandel von und nach UK.

Besonders wichtig für die Wirtschaft ist die im Austrittsabkommen vereinbarte Übergangsphase vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2020, während der das Vereinigte Königreich (UK) weiterhin wie ein EU-Mitgliedstaat behandelt wird. Peter Tropper, Generalsekretär der „Arbeitsgemeinschaft Internationaler Straßenverkehrsunternehmer Österreichs“, AISÖ: „Österreichische Unternehmen können weiterhin ohne Probleme im Rahmen der Warenverkehrsfreiheit nach UK liefern. Es sind auch keine Zollformalitäten zu befolgen, auch Einfuhrumsatzsteuer wird nicht fällig.“ Dienstleistungen können ebenso erbracht werden, Fachkräfte auch künftig nach UK im Rahmen der Personenfreizügigkeit entsendet werden. Was passiert am Ende der Übergangsphase? Tropper: „Eine Verlängerung der durch die langen Austrittsverhandlungen ohnehin verkürzten Übergangsphase wird voraussichtlich notwendig werden. Dies ist einmalig möglich, und zwar bis maximal Ende 2022. Der einstimmige Beschluss dazu muss bis spätestens 1. Juli fallen.“

Alles ist offen

Kommt es zu keiner Verlängerung, droht abermals ein „hard“ Brexit am 31. Dezember. Die Briten würden sich dann zwar geregelt aus der EU verabschieden, wären aber von einem Tag auf den nächsten ein Drittstaat, mit dem die EU kein Abkommen hat. Diese völlige Abkoppelung von der EU hätte weitreichende Konsequenzen, würde große wirtschaftliche Einbußen für beide Seiten bedeuten und ist nach Expertenmeinung  unbedingt zu vermeiden.

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