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Trofaiach lockt Gründer mit innovativem "StadtUp"-Paket

Trofaiach ist nicht nur schön anzuschauen: Die Stadt ist im Bereich der Unternehmerförderung höchst aktiv.
© Freisinger Trofaiach ist nicht nur schön anzuschauen: Die Stadt ist im Bereich der Unternehmerförderung höchst aktiv.
Es tut sich (wieder) was in der Hauptstraße in Trofaiach – davon konnte sich die „Steirische Wirtschaft“ vergangene Woche bei einem Lokalaugenschein überzeugen. Nicht nur das Traditionsgeschäft „Hütter“ hat mit neuen Eigentümerinnen wieder offen, auch das Traditionsgasthaus Schnuderl – jetzt: „Der Trofaiach-Wirt“ – hat wieder aufgesperrt. Dazu kommen etliche junge Unternehmen – von der Schneiderei bis zum regionalen Lebensmittelgeschäft. Mittendrin ist Erich Biberich, seines Zeichens Projektleiter der Stadtgemeinde für die Innenstadtentwicklung. „Auch wir haben uns in eines der leer stehenden Geschäfte eingemietet. Wir wollen ein Ansprechpartner sein, aktiv auf unsere Unternehmer zugehen, ihre Probleme erkennen – sozusagen unter Nachbarn“, erzählt Biberich. Auf Betreiben von Bürgermeister Mario Abl haucht Biberich der Innenstadt seit drei Jahren neues Leben ein und versucht, alle Stakeholder ins Boot zu bekommen. Mit großzügigen Mietförderungen greift die Stadt zudem den jungen Firmen in der Aufbauphase unter die Arme. Außerdem versucht man, Freqzenz zu schaffen – etwa zuletzt mit der Rückintegration der Musikschule ins Zentrum. „Das Gebäude der ehemaligen Sparkasse stand zwölf Jahre lang leer. Jetzt ist wieder etwas los. Nur durch diese Maßnahme haben wir die Fußgängerfrequenz in diesem Bereich verfünffacht“, erklärt Biberich.
Erst am Mittwoch hat Bürgermeister Abl die neueste Idee präsentiert und wirft mit dem Projekt  „StadtUp“ Gründern einen weiteren saftigen Köder vor. „Es handelt sich dabei um einen Gründerwettbewerb. Gesucht werden Menschen, die innovative Geschäftsmodelle im Kopf haben, sich aber bisher nicht über eine Betriebsgründung hinweg getraut haben“, erklärt Abl. Bis 31. Jänner 2019 können sich potenzielle Gründer nun bewerben,  eine Fachjury wählt daraus die besten drei Ideen. Diese Konzepte werden mit Leistungen aller Projektpartner – darunter etwa die Stadtwerke, die Raiffeisenbank Leoben-Bruck, das AMS und auch die WKO – im Gesamtwert von rund 60.000 Euro unterstützt. Alle Informationen dazu gibt es im Internet unter www.trofaiach.gv.at.

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