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Trendsetter seit sechs Jahrzehnten

Seit 60 Jahren setzt er Trends: Top-Figaro Gerhard Mayer hat alles gewonnen, was es in der Branche zu gewinnen gibt. Ein Rückblick zum Jubiläum.

Gerhard Mayer
© Blackphoenix Will nicht Promi-Friseur genannt werden: Gerhard Mayer.

Er gehört zu den erfolgreichsten Friseuren weltweit: der Grazer Top-Figaro Gerhard Mayer. Der einzige Friseur-Weltmeister, den die Steiermark je hervorgebracht hat, setzt seit 60 Jahren international neue Maßstäbe in der Branche. Grund genug, dem Ausnahmeunternehmer zum runden Jubiläum ein Porträt zu widmen.

Die Begabung für die Kreativbranche wurde Mayer wohl in die Wiege gelegt. Schon seine Mutter betrieb in Kapfenberg einen Friseursalon. „Kurz wollte ich Installateur werden“, schmunzelt er: „Aber wirklich nur ganz kurz.“ Ab 1959 ging er in Wien in die Lehre – nach der Ausbildung folgte ein kometenhafter Aufstieg. Nur einige Stationen seiner Vita: 1969 wurde Mayer zum „Meister von Österreich“ gekürt, danach räumte er den „Oskar der Friseure“ ab. Kurze Zeit später dann die Krönung, als er mit seinem Team in Barcelona den Weltmeistertitel holte. Es folgten Fashionshows in Paris, weitere Meilensteine wurden in Mailand, Rom und New York gesetzt.

Spektakuläre Projekte

Höchst spektakulär war auch der Weltrekordversuch mit dem höchsten Haarturm oder die Weltpremiere des „Bügelbrettschnitts“ in Italien. Nicht zu vergessen extravagante Frisuren mit Eisenspänen oder die höchste Frisurenwand in Graz.
„Ich habe wirklich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt“, zieht Mayer nach 60 Jahren eine höchst zufriedene Bilanz. Sein Know-how an den Berufsnachwuchs weiterzugeben, war ihm immer ein zentrales Anliegen. „Insgesamt habe ich rund 300 Lehrlinge ausgebildet“, sagt er nicht ohne Stolz. Um die Lehrlinge auf Top-Niveau ausbilden zu können, hat er eine eigene Akademie für die Ausbildung ins Leben gerufen. „Ein Sprungbrett für den engagierten Nachwuchs.“

Ans Aufhören denkt er auch nach sechs Jahrzehnten nicht: Bis heute setzt der 75-Jährige Akzente im Familienbetrieb, der aus fünf Salons besteht. „Wir sind gut aufgestellt, haben 90 Mitarbeiter und 29 Lehrlinge.“ Ein veritables Imperium, das er mit Kamm und Schere auf die Beine gestellt hat.

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