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Tourismus strahlt mit der Sonne um die Wette

Jubel in den Wintersportgebieten und den Thermen! Die Feiertage waren einmal mehr ein finanzieller Turbo für viele. Und: Das „Jännerloch“ war einmal.

Skifahrer im Sonnenschein
© Steiermark Tourismus, Ikarus Perfekte Bedingungen auf den steirischen Skipisten.
 

Der Warmwettereinbruch Mitte Dezember sorgte zwar für viele stillstehende Schneekanonen in der Steiermark, aber rechtzeitig zu den Feiertagen kam dann der erhoffte Kälteeinbruch. Zum Drüberstreuen gab es dann auch noch genügend Sonnenstunden, die auf die Piste und in die Therme lockten. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Steiermark Tourismus frohlockt. „In den Wintersportgebieten schwärmen alle von den perfekten Pisten- und Loipenbedingungen. Und von den Thermen schaut der Gast entspannt auf blitzblaue Himmel und in Graz flaniert man bei Sonnenschein durch die Stadt. Es läuft ausgesprochen gut – und das auf traditionell hohem Niveau“, sagt Geschäftsführer Erich Neuhold.

Mehr Nächtigungen

Und die veröffentlichten Zahlen unterstreichen seine Worte nur noch mehr: Im Dezember gab es mit 299.364 zwar etwas weniger Gästeankünfte (minus 1,8 Prozent), dafür gingen die Nächtigungen (905.701 bedeuten ein Plus von 2,1 Prozent) nach oben. In den letzten fünf Jahren hat der steirische Tourismus im Winter weit mehr als 700.000 Nächtigungen und rund 285.000 Gästeankünfte dazugewinnen können.

Für viele vom Schneechaos im Jänner 2019 gebeutelte Skigebiete sind die jetzigen Einnahmen natürlich enorm wichtig. „Wir haben im Jänner 2019 wegen gesperrter Straßen einen Totalausfall von 14 Tagen gehabt“, sagt Harald Waupotitsch von der Planneralm stellvertretend.

Auch Thermen sind zufrieden

Immer stärker profitieren neben den Skigebieten auch die Thermen vom Ansturm, diese Gäste suchen vorrangig die Stille. „Viele verbringen mittlerweile den 24. Dezember bei uns, sie suchen und finden Ruhe. Auffällig ist, dass die Gäste sehr ausgabefreudig sind, Massagen sind stark gefragt“, berichtet Melanie Frank, Direktorin von Rogner Bad Blumau.

Vielfältig sind die Gäste: Dominieren auf den Skipisten andere Nationalitäten (Deutschland, Schweiz, Ungarn, Holland und neuerdings auch Norwegen), so sind in der Therme großteils Österreicher zu finden.

Das sagen die Touristiker

Im Vergleich zu den Vorjahren konnten wir einen kontinuierlichen Anstieg der Buchungen über die Feiertage verzeichnen. Viele Betriebe sind bereits jetzt für das Folgejahr ausgebucht.
Melanie Koch,  Geschäftsführerin Region Oststeiermark
Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir um einige Tausend Besucher zulegen. Auch ist bei uns die Anzahl der Behandlungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Philip Borckenstein-Quirini, Geschäftsführer Therme Loipersdorf
Unsere traditionellen Weihnachtsmärkte in allen Ortsteilen oder die Rauhnachtwanderung in St. Stefan ob Stainz brachten wieder zahlreiche Tagesgäste in die Region.
Stefanie Schmid, Geschäftsführerin Schilcherland Steiermark
Weihnachten war bei uns leicht rückläufig, dafür die restlichen Tage sehr gut. Von den Gästen her begrüßen wir immer mehr aus Asien, auch Russen und Briten sind  verstärkt anzutreffen.
Franz Kromoser, Direktor Seeblickhotel Grundlsee


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