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Tourismus-Bewilligungen werden zur Existenzfrage

Der Personalmangel im Tourismus spitzt sich zu: Branchenvertreter fordern Sozialministerin auf, die Kontingente zu erhöhen.

Kellnerin bei der Arbeit
© Contrastwerkstatt-Fotolia Im Tourismus fehlt viel Personal.

 Servicekräfte, Köche, Kellner, Zimmermädchen: Der Personalmangel im weiß-grünen Tourismus wird immer prekärer, die Engpässe für die Betriebe immer größer. Ende Juli waren beim AMS Steiermark 1.189 offene Stellen in der Beherbergung und Gas­tronomie gemeldet, ein Plus von sage und schreibe 26,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mitten in der touristischen Hochsaison schlagen jetzt Vertreter der Wirtschaft erneut Alarm: „Wenn trotz Gästerekorden Wirtshäuser einen zweiten Ruhetag einlegen müssen oder im Winter Schihütten nicht aufsperren können, dann ist Feuer am Dach“, wettert der zuständige Regionalstellenleiter Helmut Blaser. Gemeinsam mit Regionalstellenobmann Harald Haidler geht er jetzt einmal mehr in die Offensive – und fordert Sozialministerin Beate Hartinger-Klein in einem offenen Brief auf, die Saisonkontingente für Drittstaatsangehörige dringend zu erhöhen.

„Diese Beschäftigungsbewilligungen sind für die Branche längst zur Existenzfrage geworden“, so Blaser und Haidler unisono. Allerdings decken die bestehenden Kontingente den Bedarf bei weitem nicht: So wurden für den Sommer 2018 exakt 90 Bewilligungen erteilt – und zwar für die ganze Steiermark! Der Großteil davon – 64 Prozent – wird zwar im touristisch geprägten Bezirk Liezen beschäftigt, doch für die Betriebe ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wie ein Rundruf der „Steiri­schen Wirtschaft“ unter steirischen Gastronomen bestätigt.

Tenor: Mitarbeiter fehlen an allen Ecken und Enden. „Auch mit dem allerbesten Personalmanagement ist die Situation nicht mehr zu bewältigen“, weiß Blaser. Die Folge: Betriebe müssen die Essenszeiten massiv einschränken oder Zwangspausen in Form von zusätzlichen Ruhetagen einlegen, und vermehrt beschweren sich Gäste über die eingeschränkten Dienstleistungen. „Das können wir uns als Tourismusregion einfach nicht leisten“, fordert Blaser rasches Handeln.

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