th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

„To be, or not to be“ – in Birmingham

Seit Februar verbindet die Airline „bmi regional“ Graz mit der englischen Millionenstadt Birmingham. Ein gewisser Mr. Shakespeare ist dort wohlbekannt.

Mit einer Embraer-145 von bmi geht es von Graz nach Birmingham
© M.V.Photography-Fotolia Mit einer Embraer-145 von bmi geht es von Graz nach Birmingham
Nach zweieinhalb Stunden Flug in der fast ausgebuchten Embraer 145 setzt die Maschine der Airline „bmi regional“ in Birmingham auf. Mit an Bord eine steirische Journalistendelegation, die auf Einladung des Unternehmens die zweitgrößte City Englands kennenlernen soll.

Es ist eine alte Industriestadt: Schon vor mehr als 1.000 Jahren war sie ein Zentrum des „Craftsmanships“, der Handwerkskunst – und damit auch eine wichtige Handelsstadt in den britischen „Midlands“, die heute das industrielle Herz Großbritanniens bilden. Nicht zuletzt deshalb hat die Fluglinie im Februar diesen Jahres die Graz-Destination ins Programm genommen. Der Business-Verkehr zwischen den beiden Städten speist sich vorwiegend aus der Automobilindustrie: Während in Birmingham beispielsweise mit Rover und Jaguar wichtige Hersteller sitzen, hat die Steiermark mit ihrem Autocluster, den Forschungseinrichtungen und Universitäten Know-how vom Feinsten zu bieten. Das bestätigt auch Frank Mertens, Marketingchef der Airline: „Der Business­anteil dieser Destination liegt bei 80 Prozent und die Nachfrage hat uns schon im April dazu veranlasst, aus zwei wöchentlichen Flügen jetzt vier Rotationen zu betreiben.“ Die Auslastung liege trotzdem bereits bei mehr als 60 Prozent. Ziel sei es, in den kommenden Monaten an die 80 Prozent zu schaffen.

Mittelengland als touristisches Ziel

Dies soll auch dadurch gelingen, neben den Business-Passagieren auch Touristen aus dem Steirerland in die „Midlands“ zu bringen. Birmingham kann mit einer historischen Altstadt und Kanälen quer durch die Stadt, die in Summe sogar länger sind als jene Venedigs, durchaus auch bei einem Stadtrundgang überraschen. Die indus­trielle Vergangenheit etwa zeigt sich in den „Back to Backs“, ehemaligen Arbeiterquartieren: Die mit Beginn der industriellen Revolution rasant wachsende Stadt brauchte im 19. Jahrhundert und bis in die 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts enorm viel Platz: So wohnten rund eine halbe Million Menschen – oft arbeitslos – in billigst in Hinterhöfen gebauten Mini-Häusern von kaum mehr als 30 Quadratmetern Fläche auf drei Etagen. Bis zu 15 Personen teilten sich diese „Back to Backs“ genannten Anbauten – ein hochinteressantes Stück industrieller Sozialgeschichte.
Besonders bekannt in den Midlands ist aber heute wohl mehr denn je ein gewisser William Shakespeare: Nur eine knappe Autostunde vom Zentrum der Millionenstadt entfernt kann man die Heimatstadt des Schriftstellers, Stratford upon Avon, besuchen und dort auf seinen Spuren wandeln – so wie es Touristen schon ab dem 18. Jahrhundert (!!!) taten. Heute besuchen die 24.000-Einwohner-Stadt vier Millionen Touristen jährlich. „To be, or not to be, that’s no question anymore.“

Von Klaus Krainer

Das könnte Sie auch interessieren

  • International
Newsportal Santa Claus’ touristische Höhenflüge

Santa Claus’ touristische Höhenflüge

Passend zu Weihnachten werfen wir einen wirtschaftlichen Blick auf die Heimat des Weihnachtsmanns – Tourismus spielt dort eine wichtige Rolle. mehr

  • International
Newsportal Viele marschieren wieder gegen Erdogan

Viele marschieren wieder gegen Erdogan

Ein Jahr nach dem Putschversuch sitzt der türkische Präsident weniger fest im Sattel wie er dachte, sagt der Wirtschaftsdelegierten Georg Karabaczek im Gespräch. mehr

  • International
Newsportal Die USA und ihr einsamer Präsident

Die USA und ihr einsamer Präsident

Hannelore Veit gilt als ausgewiesene USA-Kennerin. Wir haben mit ihr über die Berechenbarkeit von Donald Trump und die wirtschaftlichen Folgen gesprochen. mehr