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Tischler mit höchst positiver Öko-Bilanz

Neue Studie zeigt, dass regionale Tischler verglichen mit Massenfertigung einen minimalen ökologischen Fußabdruck hinterlassen.

Tischler bei der Arbeit
© Adobe Stock Die Tischler hinterlassen einen vergleichsweise kleinen ökologischen Fußabdruck.

Ob Greta Thunberg, das Pariser Klimaabkommen oder laufend neue Temperaturrekorde: Kaum ein Thema ist derzeit so präsent wie der Klimawandel. Eine aktuelle Studie hat nun erstmals den ökologischen Fußabdruck der steirischen Tischler unter die Lupe genommen – und die regionale Produktion mit industriell gefertigter Massenware verglichen.

Emissionsbilanz

Die Ergebnisse haben selbst die Branchenvertreter überrascht, denn regional gefertigte Ware vom Tischler verursacht nur rund ein Siebtel der Emissionen, verglichen mit einem Vollholz-Indus­trieprodukt. Noch viel weiter klafft die Emissionsbilanz auseinander, wenn man das Vollholzprodukt vom Tischler – konkret ein massiver Eichen-Tisch – mit einer industriell gefertigten Ware auf Basis einer MDF-Platte vergleicht: Die Emissionen sind hier gar um das 81-Fache höher.

„Vom Rohstoffeinsatz über die Verpackungsvermeidung bis zu kurzen Transportwegen: Sämtliche untersuchte Parameter belegen das große Potenzial der Tischler-Branche, ökologisch zu punkten“, bilanziert Christian Krotscheck, der als „Erfinder“ des ökologischen Fußabdrucks SPI (Sustainable Process Index) die Untersuchung durchgeführt hat: „Die Fertigung beim Tischler ist in nahezu allen Bereichen ökologisch besser. Vor allem die Dezentralität ist ein immenser Vorteil.“

Ökologischer Fußabdruck

Den Löwenanteil beim ökologischen Fußabdruck des Tischlers macht übrigens die Rohstoffherstellung aus (51 Prozent), gefolgt vom Personaleinsatz (20 Prozent),  der Betriebsinfrastruktur (15 Prozent) und der Logistik (11 Prozent). Der hohe Holzeinsatz macht sich jedoch durch die CO₂-Bindung wieder bezahlt, die den Treibhauseffekt langfristig mildert.

Referenzbetrieb für die Untersuchung war die Tischlerei Zach in Straden. Rupert Zach ist Chef des Acht-Mann-Betriebes in der Südoststeiermark. „Das Ergebnis der Studie bestätigt uns in unserer Arbeit“, resümiert er.

Tischler als Wirtschaftsfaktor

Die weiß-grüne Tischlerbranche sei auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, unterstreicht Innungsmeister Walter Schadler: „Im ländlichen Raum sind die steirischen Betriebe mit 400 Lehrplätzen, einer Million m2 Produktionsfläche und 5.000 Arbeitsplätzen vor der Haustür ein wichtiges Rückgrat der Wirtschaft.“

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