th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Testlauf für die digitale Bankstelle

Vom Bäcker bis zum Fleischer: Immer mehr Geldgeschäfte werden digital erledigt. In Graz kommt jetzt die erste RaiffeisenBankstelle ohne Bargeldkasse am Schalter aus.

Moßhammer, Stelzer, Auer (v.l.)
© Peter Riedler Über ihre Filialen sprachen Josef Moßhammer, Rainer Stelzer und Martin Auer (v.l.)

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 96,7 Prozent der jährlich 153 Millionen Transaktionen bei Raiffeisen Steiermark erfolgen über digitale Kanäle – also über Internetbanking, Kartenzahlungen, Bankomatbehebungen, Daueraufträge und Online-Sparen. Dem stehen nur 3,3 Prozent gegenüber, die manuell am Bankschalter beauftragt werden – etwa Zahlscheine, oder Bar-Einzahlungen. Und die Tendenz zeigt weiter nach unten.

"Digital Coaches"

Darauf hat man jetzt bei Raiffeisen reagiert und mit der Neugestaltung der Filiale in der Grazer Zinzendorfgasse die digitale Bankstelle vorangetrieben: Es ist die erste Raiffeisen-Bankstelle in der Steiermark, die – quasi in einem Testlauf – ohne Bargeldkasse am Schalter auskommt. „Die Fakten bestätigen den Trend hin zu digitalen Services. Gleichzeitig sehen wir einen steigenden Bedarf in der persönlichen Beratung bei Krediten, Veranlagungen oder auch bei digitalen Tools“, so Vorstandsdirektor Rainer Stelzer. Daher setzt man in der neuen Filiale auf „Digital Coaches“, die Kunden bei Fragen zu Banking-Apps und Online-Produkten unterstützen.

Bargeldlose Filialen

Dennoch ist das Bargeld den Steirern wichtig, sagt Stelzer. 14 Millionen Bankomatbehebungen werden pro Jahr verzeichnet, „das ist nahezu eine Behebung alle zwei Sekunden.“ Vor allem kleine Beträge werden gerne bar bezahlt, bestätigt auch „Bäcker-Pionier“ Martin Auer, der – ebenso in der Zinzendorfgasse – vor gut zwei Jahre die erste bargeldlose Filiale eröffnet hat. Für den Unternehmer liegen die Vorteile auf der Hand: „Schnelleres Bezahlen, Wegfallen der Bargeldmanipulation, reduzierte Diebstahlgefahr und auch hygienische Gründe waren ausschlaggebend.“ Nach anfänglicher Skepsis stieg die Akzeptanz der Kunden, kürzlich wurde die zweite bargeldlose Filiale eröffnet.

Gute Erfahrungen damit hat auch Josef Moßhammer, Chef des gleichnamigen Fleischerei-Betriebs in der Zinzendorfgasse, gemacht: Mit drei Fleischautomaten hat er einen neuen Vertriebsweg erschlossen, im ersten Halbjahr hat er allein in der Zinzendorfgasse 6.000 Produkte verkauft. „Schon jeder zweite nutzt die Option der bargeldlosen Bezahlung.“

Das könnte Sie auch interessieren

Neuhold und Eibinger-Miedl mit den eiskalten Botschaftern der winterlichen Steiermark, den Schneemännern

Es "schneit" heuer viele Investitionen

Die Grüne Mark trägt zur Zeit zwar noch ihr buntes Blätterkleid, touristisch ist aber bereits heftiger Schneefall angesagt. Der Winter kann kommen. mehr

Was gibt es Schöneres: Familienurlaub am Meer mit Kind und Kegel.

Das Mittelmeer bleibt die Badewanne der Österreicher

Die rot-weiß-roten Reisebüros haben erste Sommerbilanz gezogen: Beliebteste Destination ist Österreich, der Trend zu Fernreisen hält aber an. mehr