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Taxitarife für die gesamte Steiermark

„Die Steiermark ist damit nach Wien und Vorarlberg das erste große Flächenbundesland, in dem überregionale einheitliche Taxitarife verordnet wurden“, weiß Fachgruppenobfrau Sylvia Loibner zu berichten. 

Derzeit bestehen verbindliche Taxitarife nur in Graz und dessen südlichen Umlandgemeinden sowie in der Stadt Leoben, Niklasdorf und in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg. Auf Antrag der WKO Steiermark hat Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl nun flächendeckendene Tarife für die gesamte Steiermark verordnet. Die grüne Mark ist damit das erste große Flächenbundesland, das überregional einheitliche Tarife besitzt.

Diesem Antrag ist ein Beschluss in der steirischen Fachgruppentagung vorangegangen, in dem sich mit 71 Prozent eine mehr als eindeutige Mehrheit für die Einführung flächendeckender Tarife in der Steiermark ausgesprochen hat. Diese steiermarkweit verbindlichen Taxitarife mittels Taxametern sind nunmehr in sämtlichen Fahrzeugen umzusetzen. Die Taxameter können dabei gleichzeitig auch als Registrierkassa fungieren und sind in weiterer Folge mit einem Drucker und einer elektronischen Signatureinheit verbunden. „Die Steiermark ist damit nach Wien und Vorarlberg das erste große Flächenbundesland, in dem überregionale einheitliche Taxitarife verordnet wurden“, weiß Fachgruppenobfrau Sylvia Loibner zu berichten. Gleichzeitig wird mit der Verbindung aus Registrierkassa und Taxameter für Wettbewerbsgleichheit gesorgt. Im Anhörungsverfahren zur Tarifverordnung wurde der Antrag durch ÖGBLandesvorsitzenden Horst Schachner unterstützt, da man sich dadurch zusätzliche Vollzeitarbeitsplätze in der Branche verspricht. Die Kollektivverträge wurden bereits in den Jahren 2016 und 2017 auf 1.200 Euro erhöht, gleichzeitig wird in der Steiermark die höchste Spesenvergütung in Österreich bezahlt (max. 333 Euro pro Monat). Mit Jänner 2018 erfolgt die nächste Erhöhung auf 1.235 Euro, über einen Stufenplan zur Anpassung auf 1.500 Euro werden weitere Gespräche geführt. Wie die Beispiele Vorarlberg und Salzburg, wo ebenfalls weitläufig Tarife verordnet sind, oder auch Deutschland zeigen, führt ein verbindlicher Taxitarif zu mehr Transparenz und letztlich auch zu mehr Preissicherheit für die Konsumenten.

„Mit dieser Verordnung sorgt Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl für Wettbewerbsgleichheit und jeder Konsument kann sich zukünftig sicher sein, dass nur der Preis verlangt wird, der durch den geeichten Taxameter angezeigt wird. Willkürliche und für die Konsumenten nicht nachvollziehbare Preisgestaltungen sind damit zukünftig ausgeschlossen”, so Fachgruppenobfrau Sylvia Loibner. „Gleichzeitig kann ein verbindlicher Tarif auch als Berechnungsgrundlage für die in vielen Regionen angedachten Mobilitätskonzepte dienen“, betont Peter Lackner, Geschäftsführer der Sparte Transport und Verkehr in der WKO Steiermark. Die von der Fachgruppe vorgeschlagenen Tarife wurden auch bereits einer betriebswirtschaftlichen Überprüfung unterzogen.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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