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Tarnmodus fürs Heimkraftwerk

Wenn es nach den Spezialisten der PVP in Wies geht, kann praktisch auch schön sein. Oder noch besser: unsichtbar. Ob Photovoltaikmodule, die Dachziegel ersetzen, oder aktive Energiefassaden, die von außen als solche nicht mehr erkennbar sind – die Palette an „elektrisierenden“ Innovationen hat den weststeirischen Betrieb von der Insolvenz zur „Task-Force“ bei Kioto Solar gebracht.

Die weststeirische PVP produziert Photovoltaik-Dachziegel, die als solche nicht mehr erkennbar sind, und startet damit neu durch.
© Kioto - Augenblick-Barbara-Zapfl Die weststeirische PVP produziert Photovoltaik-Dachziegel, die als solche nicht mehr erkennbar sind, und startet damit neu durch.

Von der drohenden Pleite hin zur „Spezialmanufaktur“ für Glas-Photovoltaikmodule: So kann man die jüngere Historie der weststeirischen PVP auf den Punkt bringen. Sah es Mitte 2014 noch so aus, als wären die Tage des Unternehmens gezählt, folgte 2015 unter dem Dach der Kärntner Kioto Solar, die 30 Prozent Marktanteil in Österreich hält, der große Durchbruch. Denn mit dem kleinen, aber höchst feinen Standort in Wernersdorf hat der Branchenmulti eine echte Task-Force für höchst „elektrisierende“ Spezialanfertigungen und Innovationen dazugewonnen.
„Unser Markt ist der Großhandel im DACH-Raum, also hochqualitative Module in großer Stückzahl“, erklärt Kioto-Marketingsprecherin Iris Kaukal. „Aber immer wieder haben Architekten ganz Besonderes im Sinn – da kommen die Profis aus der Steiermark ins Spiel. Sie produzieren mit 40 Mitarbeitern millimetergenaue Einzelteile bzw. Kleinserien und finden Lösungen, die es in dieser Art noch nicht am Markt gibt.“ So geschehen etwa, als Solardachziegel – von denen es am Markt ja bereits einige gibt – von der PVP dank einzigartigem Verfahren in den „Tarnmodus“ gebracht wurden. „Neben der Effizienz spielt die Ästhetik eine immer stärkere Rolle“, so Kaukal. „Und während Tesla noch vom Solardachziegel der Zukunft spricht, decken wir bereits gemeinsam mit Eternit Dächer ein, die ihre Funktion als Heimkraftwerk nur auf den zweiten Blick preisgeben.“ Im Herbst wurden 5.000 dieser rahmenlosen Spezialziegel auf einem Hoteldach in Dänemark verlegt, die nun als Gesamtanlage 18 KWp Leistung bringen.
Aber auch Fassaden dienen immer häufiger der Energiegewinnung. „Hier wollen immer mehr Kunden nicht die üblichen dunklen Flächen“, erzählt Kaukal. Eine innovative Lösung haben die Steirer mit aktiven Glas-auf-Glas-Modulen, die in verschiedenen Farben und Mustern bedruckbar sind und damit ihre eigentliche Funktion perfekt „verschleiern“, erfolgreich am Markt etabliert. Dem folgt nun bald ein weiterer Fassaden-Coup, der mit einer echten Weltneuheit aufwartet, verrät Kaukal: „Hauchdünn geschnittener Stein, der über dem Glas angebracht wird und Strom produziert.“

Quergefragt:

Worauf sind Sie stolz?
Ganz klar auf unsere insgesamt rund 200 Mitarbeiter bei Kioto Solar, PVP und Sonnenkraft.
Wohin geht die Reise?
Bereits 2017 setzte die PVP alleine neun Millionen Euro um. Diesen guten Weg wollen wir step by step mit Innovationen vorantreiben.
Die gemeinsame Arbeit von Kioto und PVP…
…ist für beide Seiten eine absolute Win-win-Story.

Statement:

Iris Kaukal, Marketingsprecherin Kioto Solar: „Unser vielfach ausgezeichnetes Prestigeprojekt, die aktive Solarfassade am Chemiegebäude der TU Wien, konnte mit dem Know-how der PVP realisiert werden. Dieses Gebäude ist das erste Plus-Energie-Hochhaus Österreichs.“

Alle Informationen zum Unternehmen auf: www.pvp.co.at

Von Veronika Pranger

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