th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Täglich passieren 800 Haushaltsunfälle

Mit alarmierenden Zahlen wartet der Versicherungsverband auf: Fast 40 Prozent aller Unfälle ereigneten sich zuletzt zu Hause.

Kind greift nach Wasserkocher
© Adobe Stock Besonders für Kleinkinder können die eigenen vier Wände rasch zur Gefahrenquelle werden.

Ob Stürze von Leitern, Verbrühungen durch heißes Wasser oder Ausrutschen am nassen Boden: Haushaltsunfälle rangieren ganz oben auf der Liste der häufigsten Unfallarten. Das belegen aktuelle Zahlen des Österreichischen Versicherungsverbandes (VVO). Demnach passieren täglich 800 Unfälle zu Hause. Im Vorjahr waren es insgesamt 308.300 Menschen, die sich daheim verletzt haben. Gerechnet an der Gesamtzahl der Verletzten (782.200), entspricht das einem Anteil von fast 40 Prozent. „Bei Haushaltsunfällen verunglücken mehr Menschen als im Straßenverkehr“, sagte Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group und Vizepräsidentin des Roten Kreuzes, bei der Präsentation der Zahlen. Besonders dramatisch: Im Vorjahr endeten 2.551 Unfälle tödlich.

Auch der volkswirtschaftliche Schaden, den die hohen Unfallzahlen nach sich ziehen, ist beträchtlich: Durch „Nichtberufsunfälle“ entstehen jährlich Kosten von 15 bis 20 Milliarden Euro.

Stolperfallen in den eigenen vier Wänden

Detailanalysen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) zeigen, dass sich Männer vor allem bei der Arbeit (68 Prozent), in der Freizeit (58 Prozent) und im Straßenverkehr (56 Prozent) verletzen, während Frauen öfter im Haushalt verunfallen (59 Prozent). „In den kommenden Monaten werden vor allem die eigenen Stolperfallen zu Hause zur Gefahr“, so KFV-Direktor Othmar Thann. Über Unfallvermeidung sprach mit Werner Gruber wohl der bekannteste Physiker Österreichs: „Unfälle sind keine Zufälle, sondern haben erklär- und damit auch vermeidbare Ursachen.“ Im Fall von Leitersturzunfällen etwa sei es der falsch gesetzte Schwerpunkt, der zum Fall führe.

Wie man die Gefahr von Haushaltsunfällen minimieren kann? Die Experten raten zu Maßnahmen, die den Haushalt für Kinder sicher machen – so sollten Regale unbedingt mit Kippschutz montiert sowie Fenster und Balkontüren mit Sperren versehen werden. Teppiche können mit Anti-Rutsch-Streifen rutschsicher gemacht werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Schienen aus Donawitz sind gefragt. Kainersdorfer: „Bahninfrastruktur ist weltweiter Wachstumsmarkt.“

Mit Bahntechnologie gegen schwierige Automotive-Zeiten

Neue Märkte, neue Schienen, neues Schweißen: Wie die voestalpine den massiven Rückgang im Automotivesektor kontert. mehr

Gerhard Fabisch, Veronika Hofrichter-Ritter, Roland Jagersbacher und Rene Vertnik (v.l.)

"Wohnen" treibt den Steirern Sorgenfalten auf die Stirn

Nicht gerade optimistisch stimmt die aktuelle Wohnstudie der Steiermärkischen Sparkasse: Knapp die Hälfte der Steirer hält Wohnen für nicht mehr leistbar. mehr