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Südweststeirer ziehen im Tourismus an einem Strang

Die Tourismusverbände Deutschlandsberg und Stainz fusionieren und wollen das Schilcherland künftig gemeinsam vermarkten.

Die großen Verbände der Region – Deutschlandsberg und Stainz – fusionieren. Neu gewählt wird am 28. August.
© josef moser; carinthian – stockadobe.com Die großen Verbände der Region – Deutschlandsberg und Stainz – fusionieren. Neu gewählt wird am 28. August.
Im steirischen Schilcherland wurde das Fremdenverkehrsmanagement auf neue Beine gestellt: Mit Stainz und Deutschlandsberg fusionieren Ende August die mit Abstand größten der bisher fünf verschiedenen Tourismusverbände der Region und setzen damit einen gewichtigen ersten Schritt in Richtung einer zukünftig gemeinsamen Vermarktung des Schilcherlandes. „Das Ziel ist ein gemeinsamer, starker Tourismusverband, der durch die Bündelung aller Kräfte – vom Know-how bis zum Budget – eine koordinierte und konzentrierte Bewerbung unserer Region garantiert und somit zu einer weit höheren Wahrnehmung führt“, erklärt dazu der Tourismussprecher im Regionalstellenausschuss der WKO Deutschlandsberg, Christian Strohmayer vom Gasthof „Jägerwirt“ in Jagernigg.

Die Region hat vieles zu bieten und punktet mit Wein, Kulinarik, Kultur und nicht zuletzt der außergewöhnlich schönen Landschaft. Diese Attribute werden von den Touristen sehr geschätzt – und zwar über die Gemeindegrenzen hinweg. „Unser Landstrich wird von unseren Gästen ja als ein Ganzes wahrgenommen und wir müssen ganz nach dem Motto ,Einer für alle‘ in Zukunft versuchen, gemeinsam mehr Gäste ins Schilcherland zu locken. Davon werden unterm Strich alle Betriebe profitieren“, so Strohmayer.
Ins selbe Horn stößt auch der Obmann der Regionalstelle Deutschlandsberg, Manfred Kainz. „Unsere Gäste kommen schon heute aus aller Welt zu uns und schätzen die Vorzüge der Region. Aus Gästesicht ist es im ersten Schritt aber nicht relevant, ob der Urlaubsort dann Stainz oder Deutschlandsberg oder auch ein anderer Ort ist. Wichtig ist zuallererst, dass wir die Gäste auf uns aufmerksam machen – und das geht gemeinsam definitiv leichter“, so Kainz.

Von Klaus Krainer

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