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Steuersenkung offiziell fixiert

Der Ministerrat hat die Reduktion der Mehrwertsteuer bei eBooks auf künftig zehn Prozent nun endgültig beschlossen.

Mann liest ebook, Frau ein Buch.
© contrastwerkstatt - stock.adobe.com Bald sind digitale und gedruckte Inhalte in Bezug auf die Umsatzsteuer gleichgestellt.

Eine deutliche Erleichterung kommt auf die Buch- und Medienwirtschaft zu: Die langjährige Forderung, die Mehrwertsteuer für E-Books und andere digitale Publikationen an jene für das gedruckte Buch anzugleichen, wurde vor einigen Tagen nun auch im Ministerrat beschlossen. Für die Buchbranche bedeutet dies eine deutliche Verringerung des bürokratischen Aufwandes, vor allem aber „Rückenwind für die Zukunft des Lesens“, erklärt Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich.

Der Ministerrat trägt damit dem Trend Richtung E-Book und digitale Medien Rechnung. Auch für das Schulbuch bedeutet diese Entscheidung viel: Hier ist das hybride Modell, eine Kombination aus Print und digital, wesentlicher Teil der Zukunftsstrategie der heimischen Bildungsverleger.

Mit dem Beschluss im Ministerrat wird die Entscheidung der EU-Finanzminister vom Oktober 2018, die Steuersätze für digitale Inhalte jenen gedruckter Werke anzugleichen, nun in nationales Recht übernommen. Nach dem Instanzenweg und Beschluss im Parlament können sich die Unternehmen in Zukunft das aufwendige Splitting der Umsatzsteuern sparen. „Die Branchenvertreter haben lange Zeit für diese Lösung gekämpft und die Freude über die nun erfolgte Zustimmung ist groß“, ergänzt die steirische Fachgruppenobfrau Beatrice Erker.

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