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Steuersenkung für E-Books

Die Mehrwertsteuer für E-Books und digitale Publikationen wurde nun an jene für das gedruckte Buch angeglichen.

E-Book
© Paolese - stock.adobe.com Ein positiver Rückenwind für die Zukunft des Lesens: die Reduktion der Mehrwertsteuer für E-Books.

Das komplizierte und bürokratische Splitting der Umsatzsteuer bei Bundle- und Kombiprodukten im Mediensektor gehört in der Buchwirtschaft nun endlich der Vergangenheit an. Eine langjährige Forderung des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft in der WKÖ wurde kürzlich im Nationalrat beschlossen: die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für E-Books von 20 auf zehn Prozent. Somit wurde die Mehrwertsteuer für E-Books und weitere digitale Publikationen an jene für das gedruckte Buch angeglichen.

Digitale Contents

„Damit wurde unsere Forderung nach einer Steuerharmonisierung für digitale Contents wie E-Books und gedruckte Bücher endlich umgesetzt“, freut sich Fachverbands­obmann Friedrich Hinterschweiger. „Dieser Beschluss ist ein Hinweis darauf, wie sehr das Kulturgut Buch – ob nun digital oder gedruckt – nach wie vor sehr geschätzt wird“, so Hinterschweiger weiter. Für die Buchhändler selbst fällt durch die Harmonisierung des Steuersatzes ein enormer Aufwand in der Warenwirtschaft weg, da nicht länger verschiedene Mehrwertsteuersätze bei Bundle-Produkten zu berechnen sind.

Auch auf das Schulbuch wirkt sich diese Entscheidung aus – das hybride Modell ist wesentlicher Teil der Zukunftsstrategie der österreichischen Bildungsverleger.

Auf EU-Ebene wurde bereits 2018 eine entsprechende Steuerrichtlinie für Bücher formuliert. Die Umsetzung in Österreich ist nun mit dem aktuellen Beschluss erfolgt.

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