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Steirischer Tüftler kredenzt nun „Grillkoteletts vom Fass“

Bernhard Feistritzer hat mit dem „Grillfassl“ eine kompakte Outdoorküche aus gebrauchten 50-Liter-Bierfässern entwickelt.

Braten, backen, grillen: Bernhard Feistritzer macht aus alten, ausrangierten Bierfässern transportable Mini-Outdoorküche
© H. Preschern Braten, backen, grillen: Bernhard Feistritzer macht aus alten, ausrangierten Bierfässern transportable Mini-Outdoorküche

In St. Nikolai im Sausal gibt es ab sofort nicht nur Bier, sondern auch Grillkoteletts „vom Fass“. Klingt komisch, ist aber so! Zu verdanken ist das dem Tüftler Bernhard Feistritzer, der aus alten, ausrangierten Bierfässern multifunktionale Griller (von Hand!) fertigt. Die Idee dafür wurde zufällig geboren. „Ich hatte mir vor Jahren ein altes Bierfass vom Schrotthändler besorgt und als Schirmständer verwendet“, erzählt Feistritzer. „Als der Schirm dann kaputtgegangen ist, brauchte ich für das Fass eine andere Verwendung – und in dem Moment, als ich merkte, dass mein alter Griller genau in das Fass passt, wusste ich: Daraus muss ich etwas machen.“

Das Bierfass trägt seine Narben mit Stolz“

Deshalb hat der Doktor Diplom-Ingenieur der Technik, der früher in der Industrie tätig war, in den letzten zweieinhalb Jahren jede freie Minute in seiner Mini-Werkstatt mit der Weiterentwicklung seines Prototypen verbracht. Und so wurde das, was schon am Anfang ein echter Hingucker im Grilleruniversum war, zur multifunktionalen Mini-Outdoorküche, kann das „Grillfassl“ doch mittlerweile auch backen und braten. Alle Zubehörteile – vom gusseisernen Rost über den Backstein und einen Wok bis hin zur Kastanienpfanne – können bei Nichtverwendung im Fass gelagert werden. Die Asche des mit Holzkohle oder -briketts befeuerten Verwandlungskünstlers wird zudem in einem eigenen Behälter im Inneren des Fasses aufgefangen – eine saubere Sache. Das macht das Grillfassl portabel und es kann einfach und kompakt transportiert werden.
Doch nicht nur die technischen Details allein lassen das Herz echter Grillmeister höher schlagen. „Jedes Fass ist ein originales, altes Bierfass und trägt die ,Narben’ aus seinem ersten Leben weiterhin mit Stolz“, erklärt Feistritzer. Einprägungen, Dellen und Kratzer bleiben weitgehend erhalten, und so wird aus einem unbrauchbaren 50-Liter-Edelstahl-Gebinde plötzlich ein absolutes Unikat, das vom südsteirischen Tüftler sogar mit einer eigenen Seriennummer versehen wird. „Jeder Besitzer eines Grillfassls kann also mit Recht behaupten, dass niemand sonst so einen Griller hat“, lacht Feistritzer.

Erhältlich sind die Grillfässer ab 390 Euro inklusive Steuer, alle weiteren Informationen dazu auf www.grillfassl.at.

Von Klaus Krainer

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