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Steirische Seilbahnen hoch im Kurs

Mit 112 Millionen Euro Umsatz erzielten die Seilbahnen im Vorjahr einen Rekord. Auch die Investitionen haben sich auf 64 Millionen Euro verdreifacht.

Gondelbahn
© Mediadome Die steirischen Seilbahnen sind gut gerüstet für die kommende Saison.

Auch wenn man es beim Blick aus dem Fenster noch nicht so recht wahrhaben möchte – der nächste Winter steht bereits vor der Tür. Die letzte Saison bescherte der Branche übrigens erneut einen Umsatzrekord. Mit 112 Millionen Euro wurde das Vorjahresergebnis um knapp vier Prozent übertroffen. Und das, obwohl die Rahmenbedingungen zum Teil nicht optimal waren: „Wir hatten zwar einen frühen Saisonstart, dann allerdings einen sehr turbulenten Jänner mit ungünstigen Witterungslagen mit viel Sturm und Schnee, was in manchen Skigebieten vorübergehend zu Betriebs­einschränkungen geführt hat“, berichtet Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni. „Andererseits hatten wir dadurch eine sehr gute Naturschneelage, was angesichts der langen Saison mit spätem Ostertermin vielen Skigebieten sehr genützt hat.“ Die Zahl der Gäste ist mit vier Millionen im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben. Einen Rekordwert erreichten die steirischen Seilbahnen aber bei ihren Investitionen in den Ausbau von Qualität, Sicherheit und Komfort sowie durch den Neubau von Seilbahnanlagen.

Rekord bei Investitionen

Von 22 Millionen Euro in der Saison 2017/18 haben sich die Investitionen auf 64 Millionen Euro in der vergangenen Saison nahezu verdreifacht. Dabei machen sich vor allem die Neuerrichtung der 10er-Kabinenbahn auf die Planai sowie des Bürgeralpe-Express auf die Mariazeller Bürgeralpe mit insgesamt 34 Millionen Euro bemerkbar. „Diese Investitionen sichern die Position der steirischen Skigebiete am Skifahrermarkt und sorgen für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region“, so Girardoni. Die Wertschöpfung, die insgesamt durch Seilbahnnutzer erzielt wurde, hat stark zugenommen: Mit 371,6 Millionen Euro wurde der Vorjahreswert von 290,4 Millionen Euro weit übertroffen. Mit einem Wertschöpfungsfaktor von 7,4 erweisen sich die Seilbahnen auch als starker Wirtschaftsmotor in der Region.

Fortgesetzt wird übrigens die bewährte Qualitätsoffensive des Landes für kleine und mittlere Skigebiete. So steht auch für 2020 wieder eine Million Euro an Förderungen aus dem Zukunftsressort zur Verfügung. 

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