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Steirische Betriebe nehmen USA ins Visier

Lokalaugenschein im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: 50 steirische Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung erkundeten neue Trends und Marktchancen.

Steirische Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung vor dem Microsoft-Headquarter.
© ICS, Jausovec Steirische Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung vor dem Microsoft-Headquarter.
Ein Besuch im Microsoft-Headquarter und in den Produktionshallen von Boeing in Seattle, eine Tour durch das Silicon Valley mit seinen führenden IT-Unternehmen, Business-Inkubatoren und seiner blühenden Start-up-Szene, IBM in San Francisco sowie renommierte Universitäten – die 50-köpfige steirische Delegation unter der Leitung von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth und WK-Steiermark-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg hatte dieser Tage ein dicht gedrängtes Programm. Das Ziel: Trends und Technologien unter die Lupe zu nehmen, die neue Impulse für die Weiterentwicklung der steirischen Betriebe und Organisationen liefern können.
Zum anderen ging es aber auch darum, Chancen für heimische Produkte und Dienstleistungen auf dem US-amerikanischen Markt sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. „Eine Kooperation ist schon fix“, freut sich Jürgen Roth. „Nämlich mit der Universität Stanford im Silicon Valley.“ So wird es dank des österreichischen Professors Friedrich Prinz, der in Stanford lehrt, künftig möglich sein, dass österreichische Unternehmen, welche Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien, Batterien-Technologien, 3D-Druck und Datenspeicherung betreiben, vor Ort an Workshops teilnehmen oder bis zu zwei Monate in Stanford  an ihren eigenen Technologien forschen.

„Schon jetzt gibt es etwa 100 steirische Niederlassungen, die sich mit Innovationen, top Service und gezielten Investitionen auf dem kompetitiven US-amerikanischen Markt behaupten“, so Rudolf Thaler, Österreichs Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. Von AVL List über BioEnergy International (BDI), das Polymer Competence Center Leoben bis zu Rosendahl Nextrom und der Gesellschaft für Solarinstallation und Design (SOLID) reicht die Palette.
„Die Rahmenbedingungen für steirische Unternehmen in den USA sind gut“, weiß Thaler. „Der Wirtschaftsmotor läuft rund.“ So wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal um drei Prozent und die Arbeitslosenrate ist mit 4,3 Prozent die niedrigste seit Jahren. Davon profitieren natürlich auch heimische Unternehmen: So sind die USA hinter Deutschland zweitwichtigster Exportmarkt für österreichische Güter und Dienstleistungen. Für steirische Exporteure kommen die USA immerhin an dritter Stelle. Kalifornien ist unter den Bundesstaaten der USA übrigens der größte Importeur österreichischer Produkte. „Die Regierung von Donald Trump steht nicht nur für ‚America first‘, sondern auch für Steuerkürzungen und Infrastrukturinvestitionen, was auch Chancen für heimische Unternehmen eröffnen sollte“, so Thaler. Dass Trump beim Klimaschutz auf der Bremse steht, dürfte geringere Auswirkungen haben, als befürchtet. „Der Kampf gegen den Klimawandel verlagert sich auf eine Allianz amerikanischer Bundesstaaten und Städte, die ein Erreichen der vereinbarten Klimaziele anstreben.“

Das sagen die Teilnehmer:

Sandra Slavinec, www.doculuslumus.com: „Unsere Produkte zur Überprüfung der Echtheit von Dokumenten sind bereits in fast allen Ländern Europas und in Australien im Einsatz. Der nächste Schritt sind USA und Kanada.

Christian Holter, www.solid.at: „Wir sind seit 2006 in den USA tätig, zwei Mitarbeiter sind permanent in Kalifornien. Die USA bieten ein breites Tätigkeitsfeld, wir haben schon über ein Dutzend Großsolaranlagen realisiert.“

Christian Fritsch, www.invenium.io: „Wir beschäftigen uns mit Datenanalyse. Unser Kerngebiet ist Europa, der internationale Austausch wird immer wichtiger in unserer Branche, wir möchten nun in den USA tätig werden.“

Ulrich Kiendler, www.kiendler.at: „Wir haben mit unserem Kernöl bereits den taiwanesischen Markt erschlossen. Wir bereiten nun den Markteintritt in den USA vor und suchen nach ortskundigen Vertriebspartnern.“

Fokusprogramm:

Die Zukunftsreise in die USA ist Teil eines Fokusprogramms des ICS (Internationalisierungscenter Steiermark), das steirische Unternehmen beim Markteintritt und -ausbau in den USA unterstützt. Infos: http://bit.ly/2hTJKAu

Von Petra Mravlak

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