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Steirersoftware „zertifiziert“ die (Bio)-Welt

Von „MSC“ bis zu „Fairtrade“: Rund um den Globus setzen Organisationen bei Gütesiegeln und Zertifikaten auf die Software der Lebringer Intact GmbH.

Die Spezialsoftware der Intact GmbH wird weltweit genutzt, um Zertifizierungen durchzuführen und Qualitätssiegel zu vergeben
© fotolia Die Spezialsoftware der Intact GmbH wird weltweit genutzt, um Zertifizierungen durchzuführen und Qualitätssiegel zu vergeben.

Egal, wo auf der Welt Sie auf einem Produkt das Fairtrade-Zeichen sehen oder das „MSC“-Siegel für nachhaltigen Fischfang entdecken – dahinter steckt ordentlich weiß-grüne Innovationskraft. Genauer gesagt ist es die Lebringer Intact GmbH, die mit ihrer Spezialsoftware „Ecert“ rund um den Globus Unternehmen wie Behörden bei Qualitätslabels und Zertifizierungen unterstützt.
„Gemeinsam mit drei Partnern, die wie ich aus der Fleischindustrie kommen, habe ich das Unternehmen 2001 gegründet. Die damals aufsehenerregenden Lebensmittelskandale und die BSE-Fälle waren der Anlass dazu, auf die Suche nach einem System zu gehen, das Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleistet“, erzählt Intact-CEO Thomas Lorber. Das Timing habe gepasst, denn lückenlose Rückverfolgbarkeit und der Nachweis über das Einhalten strenger Qualitätsstandards sei so zum großen Thema, auch in der breiten Öffentlichkeit, geworden.
„Wir waren weltweit die Ersten, die eine derart ausgeklügelte Spezialsoftware entwickelten, die der Zettelwirtschaft bei den Kontrollen und Audits ein Ende setzten und Abfragen in Echtzeit ermöglichten“, betont Lorber.
Schirnhofer war mit „Almo“ der erste Kunde, danach ging es Schlag auf Schlag. Ein großer Name – unter anderen Ja!Natürlich, Non-GMO oder auch TÜV Süd – reihte sich an den anderen und der internationale Mitbewerb wurde dank steter Software-Innovation auf respektablem Abstand gehalten. „Wenn heute ähnliche Programme bei Zertifizierungen eingesetzt werden, dann sind das zumeist unternehmensinterne Lösungen“, macht Lorber den Anspruch eines Hidden Champions deutlich. „Weltweit gibt aber keine Software, die an Ecert als Gesamtlösung für Prüf- und Zertifizierungensorganisationen der unterschiedlichsten Branchen herankommt.“ 

Marktführer in den USA

Die Intact-Exportquote beträgt mehr als 90 Prozent, ein Drittel ihrer Geschäfte machen die Steirer am US-Markt, der seit 2005 bespielt wird. Knapp 60 Prozent aller Bio-Lebensmittel werden hier bereits mit Ecert zertifiziert. Der „Ritterschlag“ erfolgte 2016, als das US-Landwirtschaftsministerium Intact in den Rang eines „federal vendor“ erhob, was die Steirer zur Zusammenarbeit mit der US-Regierung qualifizierte. „Wir wurden als einziges Unternehmen identifiziert, um bei der Schaffung einer Organic Integrity Database mitzuwirken“, freut sich Lorber.
Und mit ihm die 45 engagierten Mitarbeiter am Lebringer Standort. Im April sollen es elf weitere sein, und auch der Umsatz – derzeit 4,5 Millionen Euro  – soll ebenso kräftig angekurbelt werden. Eine  Verdreifachung bis 2021 wird angestrebt. Und die Zeichen dafür stehen denkbar gut, so Lorber: „Im letzten Jahr konnten wir drei aus den internationalen Top Ten im TIC-Bereich – also Tests, Inspek­tion und Zertifizierungen – als Kunden gewinnen.“


Thomas Lorber
© Oliver Wolf Thomas Lorber
„Mit unserer Software werden rund um den Globus Unternehmen bzw. Produkte zertifiziert und Qualitätslabels vergegeben. Dass wir dafür nun unter die Finalisten des AWO-WirtschaftsOskars 2018 gewählt wurden, macht uns sehr stolz."


Quergefragt:

Was „kann“ die Software?
Mit unserer Software machen Hersteller ihre Produkte sicherer bzw. liefern den Nachweis dazu, dass diese sicher sind.
Was ist das Geheimnis?
Der Erfolg ist unseren Mitarbeitern geschuldet. Wir haben das beste Team der Welt. Und wir sind immer auf der Suche nach Entwicklern, die uns dabei helfen wollen, die Welt besser und sicherer zu machen.
Wohin geht die Reise?
Großes Potenzial besteht im DACH- und dem Benelux-Raum sowie in Nordamerika. 

Alle Infos zum Unternehmen: www.intact-systems.com

Von Veronika Pranger

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