th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Steirerin wird zum digitalen Sprachrohr der Friseure

Sie bloggt für ihre Zunft: Die Facebookseite der österreichischen Friseure wird seit August von Lisa Hoffmann bespielt.

Lisa Hoffmann (18) bloggt für die Friseure.
© Tirol TV Lisa Hoffmann (18) bloggt für die Friseure.
Geschichten aus dem Lehrlings­alltag authentisch erzählen: Das ist das Ziel der Kampagne „Lehrlingsbotschafter“ der rot-weiß-roten Friseure. Dazu erzählen neun Lehrlinge aus den neun Bundesländern neun Monate lang auf Facebook aus ihrem Leben – quasi als digitales Sprachrohr einer ganzen Branche. Die jungen Frauen wurden von den Landesinnungsmeistern nominiert, kommen aus allen drei Lehrjahren und sind zwischen 17 und 22 Jahre alt. Gearbeitet wird mit Videos, Fotos, Beiträgen – und berichtet wird aus dem Salon und der Berufsschule genauso wie von Wettbewerben und Freizeit­aktivitäten.
Die erfolgreiche Initiative läuft bereits seit März, und bald steht die nächste Staffelübergabe an: Seit 1. August berichtet die Grazerin Lisa Hoffmann mit dem Smartphone in der Hand von ihrem Alltag mit Kamm und Schere. Und das mit viel Herzblut, weil Friseurin seit der Kindheit ihr Traumberuf war: „Ich hätte mir nichts anderes vorstellen können“, so die 18-Jährige, die  aktuell bei der NobleStyle GmbH in Graz tätig ist. Auch für die Zukunft hat sie bereits ambitionierte Pläne:  Die junge Frau möchte die Meisterprüfung angehen, um später vielleicht den Traum von einem eigenen Salon realisieren zu können.

Zusätzlich zum Blog werden übrigens weitere digitale Kanäle bespielt. So setzt man auf den direkten Kontakt mit Jugendlichen und deren Eltern. „Unser Ziel ist, das Bewusstsein in der Gesellschaft für den Wert einer fachlichen Berufsausbildung zu stärken“, so Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder.
Ingesamt sichert die Friseur-Branche fast 28.000 Arbeitsplätze in Österreich. Im Vorjahr waren es bundesweit 3.684 Jugendliche, die eine Friseur-Lehre absolvierten. „Wir konnten den Abwärtstrend bei den Lehrlingszahlen in der Branche stoppen“, sagt der oberste Branchenvertreter. „Jetzt geht es uns darum, den Wert einer Friseur-Lehre aufzuzeigen.“

Von Karin Sattler

Das könnte Sie auch interessieren

  • Handel
Mit dem „Store-Seller“ können nun auch die ausgebildeten Fachkräfte im Handel ihr Können beweisen.

Berufsstaatsmeisterschaft im Handel feiert Premiere

„Store-Seller“: Zum ersten Mal findet eine Staatsmeisterschaft im Handel statt. Und der Sieger ist bei den EuroSkills mit dabei. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Wasserstrahl aus der Dusche

Wie man die Gefahr aus dem Wasserhahn minimiert

In der Urlaubszeit steigt das Risiko einer Infektion mit Legionellen. Wie Profis Abhilfe schaffen und den Bakterien beikommen. mehr