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Steirer öffnen Türen in den fernen Osten – Teil 2: Südkorea

Wo die Zukunft zur neuen Gegenwart wird: Eine steirische Delegation erkundete, warum Südkorea auf der Überholspur ist.

Die steirische Delegation im Herzen der koreanischen Hauptstadt Seoul.
© WKO Steiermark Die steirische Delegation im Herzen der koreanischen Hauptstadt Seoul.

Fortschritt ist Zukunft – es gibt wohl wenig Flecken auf dieser Welt, wo dieser Grundsatz mehr gelebt und vorexerziert wird, wie in Südkorea. Weltmarken wie Samsung, LG oder Hyundai sind hier zu Hause und  prägen mit ihren Innovationen – vom Smart Home bis zum nur vier Millimeter „dicken“ Fernseher – seit Jahren unser Alltagsleben. Und das derart erfolgreich, dass allein diese drei Konzerne fast ein Drittel des südkoreanischen BIPs stellen, wie Österreichs Wirtschaftsdelegierter vor Ort, Franz Schröder, zu berichten weiß: „Aktuell leidet man zwar ebenfalls unter den globalen Verwerfungen, trotzdem wird die Wirtschaft hier heuer immerhin noch um 1,9 Prozent wachsen.“ Ein Markt, der auch für die rot-weiß-rote Unternehmerschaft immer wichtiger wird, sind doch die Exporte hierher allein im Vorjahr um mehr als drei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen. Insgesamt 60 heimische Betriebe sind in Südkorea bereits vertreten, darunter auch steirische Paradebetriebe wie AVL, Anton Paar, Andritz oder Steirerfleisch. Kontakte, die nun weiter ausgebaut werden sollen. Aus diesem Grund widmete sich Teil zwei der großen steirischen Delegationsreise in den fernen Osten auch voll und ganz der südkoreanischen Metropole Seoul.

Firmenbesuche

Neben einem Besuch des – äußerst sehenswerten – Samsung Innovation Museums standen unter anderem Termine beim Mobilfunkgiganten SK Telecom oder im LG Science-Park an, wo Delegationsleiter Jürgen Roth, WKÖ-Vizepräsident und Aufsichtsratsvorsitzender des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS), den Technikvorstand von LG, Skott Ahn, traf. 

Ein äußerst vielversprechender Erstkontakt, wie Roth erklärt: „Man ist bei LG äußerst interessiert an Automotive und an grüner Technologie. Der Konzern sucht nach neuen Investitionsmöglichkeiten.“ Diesen Ball will man zurück in der Heimat natürlich sofort aufnehmen, eine entsprechende Entwicklerkonferenz wird demnächst organisiert. Denn bei LG ist man Joint Ventures mit der weiß-grünen Clusterlandschaft alles andere als abgeneigt, wie Europa-Chef Jimmy Park bestätigt.

Forschungskooperation

Nicht der einzige Erfolg der vom ICS-Team rund um Geschäftsführer Robert Brugger organisierten Mission. Am letzten Tag durfte sich nämlich das Führungsduo von CBMed, Thomas Pieber und Robert Lobnig, gemeinsam mit Christoph Ludwig, Geschäftsführer der steirischen Wirtschaftsförderung SFG, über einen Coup der Sonderklasse freuen. Das Kompetenzzentrum für patientenorientierte Biomarkerforschung konnte eine millionenschwere Forschungskooperation mit dem Aimed Bio, einem Spin-off des Samsung Medical Centers, in trockene Tücher bringen. Konkret wird ab 2020 gemeinsam die Entwicklung personalisierter Krebsbehandlungen vorangetrieben. Nicht nur ein Quantensprung für die Medizin, sondern auch für den Life-Science-Standort Steiermark.

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