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Steirer-Industrie nimmt Briten ins Visier

Wohin geht die smarte Reise? Steirisch-oberösterreichische Delegation zu Besuch in Großbritanniens „Fabrik der Zukunft“

Mensch-Roboter-Interaktion
© WKO Steiermark Mensch-Roboter-Interaktion: Die Zukunft der Produktion

Auf „Zukunftsreise“ hat sich kürzlich eine steirisch-oberösterreichische Industrie-Delegation begeben. Ziel war Großbritannien – doch nicht etwa, um den Weg des Brexit-Landes zu beleuchten, sondern um dort den Fabriken der nächsten Generation nachzuspüren. Denn auch wenn das Land in puncto industrieller Produktionsleistung generell weniger europaauffällig ist, hat sich Großbritannien als Hort der cleveren Industrie-Tüftler einen Namen gemacht. So hält das Vereinigte Königreich im Bloomberg-Innovation-Index 2017 im Bereich „Hightech density“ Rang 14 – und liegt damit noch vor Finnland (Rang 15) oder auch Singapur (Rang 17).

„Zum Vergleich: Österreich rangiert in diesem Segment auf Platz 23. Was smarte Produktion im Premiumbereich betrifft, so entwickeln die Briten Lösungen auf hohem Niveau“, erklärt ARGE-Automatisierungstechnik-Geschäftsführer Helmut Röck. 

Steirer sind „very smart“


Der Grund für diese Know-how-Konzentration im Highend-Bereich liegt in der vor rund zehn Jahren geänderten Innovationsstrategie des Landes. So wird industrielle Forschung von öffentlicher Hand kräftig unterstützt. Bestes Beispiel dafür ist das Manufactoring Technology Centre. „Das ist so, als würden alle Komet-Center in einem Forschungsbereich zusammengeführt und die entsprechenden Cluster daran angehängt werden“, verdeutlicht Röck.

Dreißig britische und europäische Industrieunternehmen sind hier mit dabei, um die (milliardenschweren) Forschungsressourcen zu nutzen und den Bereich additive Produktion voranzutreiben. Ein guter Ort also für die österreichische Delegation, die über die Plattform Automatisierungstechnik diese Reise antrat, um die eigenen Industrie-4.0-Benchmarks zu testen – mit erfreulichem Ergebnis. „Solche Reisen sind wichtig. Nicht nur, um neue Einblicke zu gewinnen, sondern vor allem auch, um bestätigt zu bekommen, dass die eigenen Investitionen und Bemühungen im Bereich smarter Produktion die richtigen waren“, betont Gernot Trücher, Director Industrial Services bei Magna Steyr. So habe der direkte Vergleich an Großbritanniens Hightech-Manufacturing-Zentrum gezeigt, dass die steirischen Betriebe ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen brauchen. Trücher: „Die heimischen Betriebe spielen hier mit ihren Innovationen absolut auf Augenhöhe mit und sind den hier präsentierten Smart-Factory-Lösungen in ihren eigenen digitalen Umsetzungen mitunter sogar deutlich voraus.“

Will heißen: Im Hochtechnologie-Bereich holt Großbritannien auf Forschungsseite zwar auf, die Umsetzung ist aber in den Produktionsbetrieben des Landes noch nicht angekommen. Ein Punkt, den auch Röck unterstreicht: „Es zeigt sich, dass es trotz intensivster  Bemühungen enorm schwer fällt, zu versuchen, die jahrzehntelange Deindustrialisierung des Landes wieder aufzuholen.“


ARGE Automatisierungstechnik Steiermark

Die 2008 in Kooperation mit der FH Campus 02, der M&R-Automation und der Sparte Industrie gegründete „Plattform Automatisierungstechnik Steiermark“ startet nun als „ARGE Plattform Automatisierungstechnik“ mit überarbeitetem Konzept neu durch. Ziel ist, ein unabhängiges spartenübergreifendes Netzwerk für Unternehmen zu etablieren. Weitere Informationen und Fotos auf www.atstyria.at. Kontakt: Tel. 0316/601-561, info@atstyria.at

Von: Veronika Pranger

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