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Steirer greifen nach neuem Exportrekord

Nach einer Delle im Jahr 2016 ziehen die steirischen Exportzahlen heuer wieder ordentlich an. Die magische Grenze von 20 Milliarden Euro scheint greifbar nahe.

© kalafoto/stock.adobe

Wenn es um die steirische Wirtschaftsentwicklung geht, dann fällt der Blick oft auf die Exportstärke und Innovationskraft der weiß-grünen Unternehmen. Das spiegelt auch die kürzlich veröffentlichte Außenhandelsstatistik wider. Demnach wurden im Vorjahr Waren im Wert von 19,32 Milliarden Euro aus der Steiermark in die große weite Welt verschickt. Gegenüber 2015 entspricht das zwar einem leichten Minus von 2,2 Prozent, ist aber trotzdem ein Topwert, betont Manfred Kainz, Obmann des steirischen Außenhandels: „Besonders der Wahlkampf in den USA, aber auch die Sanktionen mit Russland und im Nahen Osten haben für viel Unsicherheit und bürokratischen Aufwand gesogt.“ Österreich habe hier mit großer Diplomatie und einer Charmeoffensive vom Bundespräsidenten abwärts erfolgreich dagegengehalten, so Kainz. 

Deshalb konnte die kleine Delle heuer auch schon wieder wett gemacht werden. Laut Statistik Austria verzeichnet die heimische Exportwirtschaft allein bis Mai ein Plus von sage und schreibe 9,6 Prozent. Das freut natürlich auch WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk: „Wir gehen davon aus, dass damit für die Steiermark erstmals die magische Exportmarke von 20 Milliarden Euro in Reichweite ist. Denn der positive Trend zieht sich quer durch alle Branchen.“ Das bestätigt auch ein Rundruf der „Steirischen Wirtschaft“ unter heimischen Exporteuren, wo wir exemplarisch bei einem kleinen, einem mittelständischen und einem großen Unternehmen nachgefragt haben. 

Mit diesem positiven Ausblick dürfte jedenfalls auch der Exportüberschuss weiter ausgebaut werden. Schon im Jahr 2016 exportierten steirische Unternehmen nämlich fünf Milliarden Euro mehr, als sie Waren ins Land geholt haben. Wichtigster Außenhandelspartner ist dabei traditionell Deutschland, gefolgt von Italien, das die USA im Exportranking wieder überholen konnte. 

Die Mobilität ist unser absolutes Zugpferd

„Ohne unseren Mobilitätscluster wäre dieser Erfolg aber nicht denkbar“, betont Kainz – und die Exportstatistik gibt ihm Recht. Jeder fünfte Export­euro ist auf Kraftfahrzeuge und Zugmaschinen zurückzuführen. Nimmt man andere Maschinen hinzu, kommt sogar jeder dritte Exporteuro aus diesem Bereich. Um die aktuell heiß debattierte Dieselkrise macht sich Kainz aber keine Sorgen: „Den steirischen Autobauern ist es relativ egal, wie die Fahrzeuge angetrieben werden. Vom großen Hybrid-Boom profitieren wir sogar besonders stark.“

Um die steirischen Exporteure mit der Bürokratie des Welthandels nicht allein zu lassen und die positiven Exportzahlen des Landes weiter zu fördern, setzen die Experten des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS) immer wieder wichtige Akzente. „Wir dürfen keine Trends verschlafen und daher konzentrieren wir unsere Tätigkeiten heuer ganz auf die Westküste der USA“, betont ICS-Geschäftsführer Claus Tüchler. Deshalb informiert sich eine große steirische Delegation von 5. bis 11. November in Seattle, San Francisco und dem Silicon Valley über die aktuellsten Trends am größten Technologie-Hotspot der Welt. 

Doch nicht nur in der großen weiten Welt, sondern auch in der Steiermark informiert das ICS regelmäßig mit hochkarätigen Veranstaltungen über Exportmärkte und räumt gemeinsam mit der Außenwirtschaftsorganisation der WKÖ (AWO) so manche Hürden der Internationalisierung aus dem Weg.

Interesse am Export?
Wollen Sie auch exportieren? Alle Infos dazu gibt es auf www.ic-steiermark.at.


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