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Steirer führen Forschungsförderungsranking an

Im Jahr 2019 unterstützte die FFG Forschungsprojekte mit insgesamt 618 Millionen Euro. Der Platz an der Spitze geht hier an die Steiermark.

Mit 180 Mio. Euro an bei der FFG eingeworbenen Forschungsgeldern lag im Vorjahr die Steiermark vorne.
© stock.adobe.com – RomanR Mit 180 Mio. Euro an bei der FFG eingeworbenen Forschungsgeldern lag im Vorjahr die Steiermark vorne.

Mit 618 Millionen Euro unterstützte die Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Jahr 2019 Forschungsvorhaben. Das ist exakt jene Summe, die auch 2018 vergeben wurde. Heuer ist trotz Coronakrise "die Nachfrage ungebrochen hoch und steigt sogar weiter", so FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. In den Basisprogrammen gibt es bisher um 20 Prozent mehr Projektanträge gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019.

618 Millionen Euro an mehr als 3.800 geförderte Projeke


Die im Vorjahr ausgeschüttete Fördersumme betrug 773 Millionen Euro, wovon 155 Millionen Euro in den Breitbandausbau flossen, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Förderstatistik 2019 der auf wirtschaftsnahe Forschung, Innovationen und Technologieentwicklung spezialisierten Förderagentur. Die Anzahl der geförderten Projekte lag demnach bei über 3.800.

In Forschungsprojekte floss mit 618 Millionen die gleiche Summe wie 2018.  63 Prozent dieser Mittel (392 Millionen Euro) gingen an Unternehmen, davon 169 Millionen Euro oder 27 Prozent der Gesamtsumme an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und 223 Millionen Euro (36 Prozent) an Großunternehmen. Gefördert wurden u. a. fast 700 Start-ups. Kompetenzzentren erhielten 84 Millionen Euro (14 Prozent des Gesamttopfes), auf Hochschulen entfielen 75 Millionen Euro (zwölf Prozent). In Richtung Forschungseinrichtungen flossen 53 Millionen oder neun Prozent der Forschungsprojekte-Förderung.


Steiermark mit den meisten eingeworbenen Forschungsgeldern


Mit 180 Millionen Euro an bei der FFG eingeworbenen Forschungsgeldern lag im Vorjahr die Steiermark vorne. In Wien wurden 137 Millionen Euro und in Oberösterreich 128 Millionen Euro ausgeschüttet. Niederösterreich folgt mit Respektabstand (59 Millionen) vor Tirol (40 Millionen) und Kärnten (29 Millionen). Am unteren Ende des Bundesländer-Reigens rangieren nahezu gleichauf Vorarlberg und Salzburg (19 Millionen Euro bzw. 18 Millionen Euro) vor dem Burgenland mit vier Millionen Euro.

Im Zuge der Coronakrise wickelt die FFG auch den mit 26 Millionen Euro dotierten "Emergency Call" der Bundesregierung ab. Das Auftreten des Coronavirus "hat auch gezeigt, wie wichtig ein gutes Innovationssystem und eine gute Zusammenarbeit von Wirtschaft, Instituten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der öffentlichen Hand ist. Unsere Rolle als Forschungsförderer ist geschätzter denn je", sagte FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth zur APA. Nach den ersten Förderzusagen im Rahmen des Calls Ende April werden Anfang Juni die nächsten Projekte folgen.





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