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Steirer-Arbeitslosigkeit um 4.000 Personen gesunken

Die dunklen Zeiten am Arbeitsmarkt sind vorerst vorbei. Um 9,4 Prozent sind die steirischen AMS-Zahlen im April gesunken.

Die Arbeitslosigkeit ist in allen Regionen gesunken.
© Fotolia Die Arbeitslosigkeit ist in allen Regionen gesunken.

Die ausgezeichneten Nachrichten vom steirischen Arbeitsmarkt erweisen sich zum Glück als nachhaltig. Denn die aktuellen AMS-Zahlen zeigen, dass die Zahl der Job-Suchenden in der Steiermark – wie schon in den Monaten davor – um 9,4 Prozent gesenkt werden konnte. Insgesamt 38.614 Menschen, fast 4.000 weniger als noch vor einem Jahr, suchen derzeit in der grünen Mark nach Arbeit. Damit liegt man hierzulande im Bezug auf den Rückgangdeutlich über dem Bundesschnitt, im Bundesländerranking sogar auf Platz zwei. Lediglich in Tirol (-10,1 Prozent) verzeichnete man im April noch bessere Zahlen. 

„Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Moment sehr hoch“, bestätigt Karl-Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer beim AMS Steiermark, „deshalb sind wir gerade verstärkt auf Tour und besuchen die Betriebe. Es gilt jetzt rasch und treffsicher zu vermitteln.“

Gute Zeichen durch alle Branchen und Regionen

Besonders positiv ist die Entwicklung in den personalintensiven Branchen „Bau“ (-20,7 Prozent) und „Produktion“ (-13,2 Prozent). Aber auch in der Logistik (-13,2 Prozent) konnten neue Jobs geschaffen werden, ein wichtiges Zeichen für einen nachhaltig postiven Trend. Und das zieht sich auch im Regionalvergleich durch. In keiner einzigen steirischen Region ist die Arbeitslosigkeit zuletzt gestiegen (siehe oben). Allein in der Boomstadt Graz macht das fast 1.400 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Spitzenreiter ist jedoch die Region Weiz, wo man die Zahl der Jobsuchenden um 16,2 Prozent senken konnte.

Nur die Bevölkerungsgruppe der über 50-Jährigen und jene Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen haben bei dieser Entwicklung das Nachsehen. Hier ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Ein Auftrag für Snobe: „Die Anstiegskurve verflacht sich zwar, aber hier gibt es noch viel zu tun.“ Der Bestand der offener Stellen gibt jedoch Grund zur Hoffnung. Knapp 7.000 weiß-grüne Stellen (+43,1 Prozent) sind derzeit nicht besetzt. Hinzu kommen 531 offene Lehrstellen (+35,8 Prozent). Aus Sicht der Wirtschaft, gilt es jetzt die richtigen Maßnahmen zu setzen, erklärt WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk: "Die Zahlen sind erfreulich und stimmen uns positiv. Nun ist es aber das Gebot der Stunde, im Bereich der Arbeitszeitflexibilisierung die nötigen Schritte zu setzen und gleichzeitig keine unrealistischen Luftschlösser in Punkto Mindestlohn zu bauen."

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