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Startschuss für Pilotfabrik der Zukunft

6,4 Millionen Euro Invest: An der TU Graz wurde eine Industrie-4.0-Pilotfabrik eröffnet, die vor allem KMU den Schritt in die Digitalisierung erleichtern wird.

TU Graz-Rektor Harald Kainz, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und Kurt Hofstädter, Leiter der Division Digital Factory bei Siemens Österreich testen den Laserscanner an der TU Graz.
© Peter Melbinger Feierlicher Projektstart: TU-Rektor Harald Kainz, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und Kurt Hofstädter, Leiter der Division Digital Factory bei Siemens Österreich (v.l.)
Gemeinsam mit dem Infrastrukturministerium wurde an der TU Graz nun eine eigene Pilotfabrik für Industrie 4.0 errichtet, in der heimische Unternehmen digitalisierte Produktionslinien erproben können. Besonderer Schwerpunkt wird in der „smartfactory@tugraz“ auf agile und datensichere Fertigungskonzepte der Zukunft gelegt.
2,6 Millionen Euro investiert die TU Graz in die Errichtung der „Demofabrik“, in der insbesondere KMU neue Fertigungsmethoden zur rentablen Realisierung kleinster Stückzahlen, erproben können. Zwei Millionen Euro steuert das Infrastrukturministerium bei. „Damit bereiten wir die Unternehmen auf die Digitalisierung vor und werden neue Arbeitsplätze in die Steiermark holen“, ist Infrastrukturminister Jörg Leichtfried überzeugt.
Weitere 1,86 Millionen Euro kommen von den Projektpartnern, darunter u. a. auch Siemens Österreich. Kurt Hofstädter, Leiter der Siemens Division Digital Factory erklärt, warum 20 heimische Industriebetriebe ins Finanzierungsbörserl gegriffen haben: „Die österreichischen Betriebe stehen im harten, internationalen Wettbewerb. Mit neuen digitalen Verfahren können wir in der Produktion Effizienzsteigerungen erzielen, neue Dienstleistungen oder innovative Geschäftsmodelle entwickeln und damit Jobs und Wertschöpfung im Land halten.“ Ein Punkt, den auch TU-Rektor Harald Kainz hervorhebt: „Die smartfactory@tugraz macht unsere Unternehmen fit für die Herausforderungen der Zukunft.“

Betrieben wird die Pilotfabrik vom Institut für Fertigungstechnik. Institutsleiter Franz Haas ermutigt interessierte Betriebe, sich zu melden: „Wir stehen mit unserem Knowhow ab sofort bereit.“

smartfactory@tugraz:

  • smartfactory@tugraz ist eine interfakultäre, wirtschaftsnahe Pilotfabrik zur Erforschung agiler und datensicherer Fertigungskonzepte
  • Betreiber: Institut für Fertigungstechnik – Rudolf Pichler (Projektleiter) und Franz Haas (Institutsleiter). Kontakt: www.tugraz.at/institute/ift
  • 20 Partner: 7 Projektpartner (darunter Siemens) und 13 mitfinanzierende Unternehmen
    Förderungszeitraum: Juli 2017 – Juni 2020, 2 Millionen bmvit, 1,82 Millionen von der Industrie, 2,6 Millionen Euro TU Graz

Von Veronika Pranger

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