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Startschuss für das 140-Millionen-Werk

Die voestalpine eröffnet in Donawitz das weltweit modernste Drahtwalzwerk und fixiert 350-Millionen-Invest in Kapfenberg.

In die Errichtung der weltweit modernste Drahtwalzanlage wurden von 2013 bis 2017 in Donawitz 140 Millionen Euro investiert.
© Schöttl - voestalpine In die Errichtung der weltweit modernste Drahtwalzanlage wurden von 2013 bis 2017 in Donawitz 140 Millionen Euro investiert.
Bereits seit einigen Monaten läuft der glühende Stahl über die neue Fertigungsstraße am Leo-
bener voestalpine-Standort. Doch nun, mit der offiziellen feierlichen Eröffnung, geht in Donawitz das modernste Drahtwalzwerk in Vollbetrieb, wie Franz Kainersdorfer, voestalpine-Vorstand und Metal-Engineering-Chef, erklärt: „Die Produktionskapazität liegt bei 550.000 Tonnen Qualitätswalzdraht pro Jahr, wir beliefern damit Kunden in der Automobilzuliefer-, Energie- und Bautechnik- sowie in der Maschinenbau- und Bahninfrastrukturindustrie.“
Und im Gegensatz zu anderen voestalpine-Produkten ist der Draht ein sehr europäischer Player: 95 Prozent werden hier verkauft, mit mehr als 50 Prozent ist der Automotivebereich der beste Kunde. So sind in einem modernen Pkw bis zu 120 Kilogramm hochwertige Draht-Endprodukte verbaut. Um also den hohen Qualitätsansprüchen der Industrie weiterhin gerecht werden zu können und die international führende Position auch im Draht-Bereich auszubauen, wurde die seit 1979 bestehende Anlage durch das neue Drahtwalzwerk ersetzt, begründet voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder die Investition: „Größtmögliche Digitalisierung stellt eine der zentralen Voraussetzungen dafür dar, unsere Technologieführerschaft in globalen Zukunftsmärkten – allen voran  dem Mobilitätssektor – weiter voranzutreiben.“ Mit dem neuen Drahtwalzwerk setze man weltweit neue Maßstäbe, was moderne industrielle Fertigungsprozesse betreffe, so Eder.

140 Millionen Euro flossen von 2013 bis 2017 in die Realisierung der vollautomatisierten Hightech-Anlage, und schon wenige Eckdaten wie eine Draht-Durchlaufgeschwindigkeit von bis zu 400 Stundenkilometern oder der Einsatz von mehr als 2.000 datenerfassenden Sensoren auf 700 Metern Länge machen deutlich, welcher Benchmark hier gesetzt wurde. Aber auch die volkswirtschaftlichen Effekte lassen sich sehen: Allein in der Bauphase generierte diese Investition mehr als 60 Millionen Euro an Wertschöpfung für den Wirtschaftsstandort Österreich, 40 Millionen davon entfielen auf die Steiermark (siehe dazu Infobox).

350-Millionen-Invest in Kapfenberg bestätig

Und nach dem Mega-Projekt ist vor dem Millioneninvest: Nur einen Tag nach der Eröffnung des Walzwerks in Donawitz diesen Dienstag gab die Konzernleitung finales grünes Licht für den Bau des weltweit modernsten Edelstahlwerks in Kapfenberg. „Die Entscheidung, die Anlage mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 330 bis 350 Millionen Euro in einem Hochkostenland wie Österreich zu errichten, war alles andere als einfach“, erklärt Eder. Letztendlich sei man zur Überzeugung gelangt, dass sich dieses nicht nur für Österreich, sondern auch für Europa außergewöhnliche Investitionsvorhaben hier langfristig rechnen werde.
Ab 2021 soll das neue Werk das alte ersetzen, die Investition trage auch maßgeblich zur Sicherung von rund 3.000 voestalpine-Jobs in der Steiermark bei, erklärt der Konzern.

Weitere Infos zum Unternehmen: www.voestalpine.com

Von Veronika Pranger

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