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Starke Gründerdynamik trotz Corona-Krise

2.093 Gründungen im ersten Halbjahr 2020: In der Steiermark wurde trotz Covid-19 die achthöchste Zahl an Neu-Gründungen aller Zeiten gemessen.

Oliver Kröpfl (Steiermärkische Bank und Sparkassen AG), Landesrätin Barbara Eibinger Miedl, Armin Egger (Vorstand der MCG Graz), Josef Herk (Präsident WKO-Steiermark) und Kurt Egger (Generalsekretär Wirtschaftsbund)
© MCG/Wiesner Oliver Kröpfl (Steiermärkische Bank und Sparkassen AG), Landesrätin Barbara Eibinger Miedl, Armin Egger (Vorstand der MCG Graz), Josef Herk (Präsident WKO-Steiermark) und Kurt Egger (Generalsekretär Wirtschaftsbund)

Die Zahlen sprechen für sich: Trotz anhaltender Corona-Krise, Lockdown und unsicheren Perspektiven entschlossen sich im ersten Halbjahr 2020 exakt 2.093 Steirerinnen und Steirer dazu, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. „Im langjährigen Vergleich entspricht das dem achthöchsten Gründerwert und einem Minus von nur 275 Personen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, wo mit 2.368 Neugründungen in der Steiermark ein neuer Rekord aufgestellt wurde“, betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Trotz leichtem Rückgang dürfe dieses Ergebnis angesichts der weitreichenden Corona-Maßnahmen durchaus als positives Signal gewertet werden, meint Herk: „Ein Signal dafür, dass Menschen in diesem Land Eigenverantwortung übernehmen, auch wenn die wirtschaftliche See stürmisch ist.“

44,4 Prozent Frauen

Ein detaillierter Blick auf die Zahlen verrät außerdem, dass die Steirerinnen und Steirer bereits immer früher den Schritt in die Selbständigkeit wagen: das Durchschnittsalter beträgt aktuell 36,4 Jahre (0,4 Jahre jünger als im Vorjahr), 44,4 Prozent der Jungunternehmer sind Frauen. Die meisten Firmengründungen gab es im ersten Halbjahr in den Branchen Unternehmensberatung sowie Buchhaltung und Informationstechnologie (8,1 Prozent), gefolgt vom Direktvertrieb (7,5 Prozent) und dem Versand- sowie Internethandel (7,1 Prozent).

Ebenfalls interessant: der Blick auf die berufliche Vorgeschichte der Unternehmer. Die meisten Jungunternehmer waren vor ihrer Selbständigkeit in einem Angestelltenverhältnis (25,1 Prozent) oder in einer leitenden Position (20,7 Prozent) in der Privatwirtschaft tätig. Nur 1,9 Prozent befanden sich zum Zeitpunkt der Gründung bereits in der Pension, 4,7 Prozent waren zuvor arbeitslos und 15,5 Prozent waren Arbeiter.

Als Hauptmotiv für eine Firmengründung gaben die Steirerinnen und Steirer  den Wunsch nach Selbständigkeit an (71,4 Prozent), gefolgt von der flexiblen Zeit- und Lebensgestaltung (69,7 Prozent). 

Gründermesse

Damit der Tatendrang der potenziellen Firmengründer nicht abbricht, wird am 19. September 2020 im Messecongress Graz die im Frühjahr dem Lockdown zum Opfer gefallene Gründermesse nachgeholt. „Gründer sorgen für neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserem Land, weshalb Unternehmer besonders in schwierigen Zeiten wie diesen besonders unterstützt werden müssen. Mit der Gründermesse setzen wir damit ein wichtiges Signal“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. 

Damit die Messe ohne Gefahr vonstatten gehen kann, sorgt man in der Messe Congress Graz GmbH (MCG) für einen umfangreichen Sicherheitsplan, der von über 30 extra geschulten Mitarbeitern ausgearbeitet wurde. „Es freut mich, dass wir Jungunternehmern trotz der Umstände nun doch eine Plattform bieten können, die das Leben im Start-Up-Dschungel vereinfacht“, so Armin Egger, CEO MCG. 

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