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Stahlindustrie sucht nach Klima-Lösungen in Anger

Mehr Lebensdauer durch weniger Verschleiß: Europäische Stahlprofis wollen in Anger bei Weiz den CO₂-Ausstoß senken. 

Besonders die Baumaschinenindustrie benötigt verschleißresistente Materialien.
© kk Besonders die Baumaschinenindustrie benötigt verschleißresistente Materialien.

20 Unternehmen aus sechs Ländern, an der Spitze der schwedische Stahlkonzern SSAB (über 15.000 Mitarbeiter weltweit): Beim mitteleuropäischen Zukunftskongress in Anger bei Weiz wird derzeit über moderne Stähle und deren Beitrag zum Umweltschutz diskutiert. Hebel für weniger CO₂-Ausstoß sind auch innovative Stähle – und damit die Reduktion von Verschleiß, betont SSAB-Topmanager Per Elfgren: „Die Welt wird von Massenstahl überschwemmt. Mit hochfesten und hochverschleißfesten Stählen können die Materialstärken drastisch reduziert werden. So müsste weniger Stahl produziert werden, was auch das Transportgewicht deutlich reduzieren würde. Dieses weltweite Upgrade-Potenzial ist gewaltig.“

Hardox als Alternative

Eine Alternative zum „Convenience-Stahl“ ist das verschleiß- und abriebfeste SSAB-Material „Hardox“, das im Vergleich wesentlich längere Lebenszeiten garantiert. Zunutze macht sich diese Tatsache der oststeirische Baumaschinenausrüster Winkelbauer, dessen Baggerlöffel und Schaufeln aus „Hardox“ hergestellt werden. „Wir arbeiten bereits seit 2002 kontinuierlich mit SSAB an der Weiterentwicklung des Materials“, erklärt Michael Winkelbauer. Jüngste Innovation ist das noch härtere Material „Hardox 500 Tuf“, das bei gleichbleibender Lebensdauer 15 Prozent weniger Gewicht aufweist. Winkelbauers Anbaugeräte sind dadurch länger überlebensfähig und leichter: „Das Gewicht spielt in vielen Industrien eine besonders große Rolle. Denn jede gesparte Lkw-Tonne senkt den CO₂-Ausstoß spürbar weiter“, betont Winkelbauer, der mit über 3.000 Tonnen pro Jahr zu den größten Verarbeitern im „Hardox Wearparts“-Netzwerk weltweit zählt.

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