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Sporthändler startet wieder durch

Der Ennstaler Traditionsbetrieb Bergsport Vasold hat die Wiedereröffnung seines Stores in Liezen bis ins letzte Detail geplant: Peter und Martin Vasold hoffen, dass langjährige Stammkunden dem Betrieb auch jetzt die Treue halten.

Peter Vasold mit Mitarbeiter im Betrieb.
© Vasold Bei Bergsport Vasold hat man die Wiederöffnung bis ins Detail geplant.

Peter Vasold und sein Bruder Martin haben derzeit wie der Rest der Unternehmerfamilie in Liezen alle Hände voll zu tun. Denn der Bergsportbetrieb hat die Wiedereröffnung des fast 800 Quadratmeter großen Stores, der wegen der Corona-Krise fast sieben Wochen lang geschlossen bleiben musste, bis ins letzte Detail geplant. Mit den Chefs Gerhard, Wolfgang und Thomas Vasold koordiniert das Brüderpaar nicht nur Lieferungen, sondern auch den Einsatz der 13 Mitarbeiter, die seit dem 2. Mai in zwei Teams arbeiten werden, um alle Auflagen penibel einhalten zu können. Rucksäcke, Trekkingmode, Kletterausrüstung und Bergschuhe stehen jedenfalls bereit.

"Wir haben niemanden kündigen müssen", lässt Vasold die vergangenen Wochen Revue passieren. "Unsere Mitarbeiter waren sehr loyal und haben Urlaub aufgebraucht. Die Zeit haben wir für die Inventur genutzt, mit April haben wir dann Kurzarbeit angemeldet." Natürlich, sagt Vasold, sei das ein enormer Kraftakt, "denn wir müssen ja nicht nur die Ware, sondern auch die Löhne vorfinanzieren."

Doch der Traditionsbetrieb, der in fünfter Generation geführt wird, ist gut aufgestellt – und anpassungsfähig. Wie ein Blick auf die 160-jährige Firmenhistorie zeigt, hat das Unternehmen in der Vergangenheit unter anderem Keramik, Lebensmittel und Stoffe verkauft, bevor man sich ganz dem Bergsport verschrieb und auf den Sporthandel umsattelte. Eine Leidenschaft, für die die ganze Unternehmerfamilie bis heute brennt: So ist ein Mitglied Obmann der Bergrettung, ein weiterer Leiter der Alpenvereins-Sektion, ein dritter wurde Staatsmeister im Berglauf. Eine Passion, die man der Ennstaler Unternehmerdynastie buchstäblich "abkauft".

Digitales Schaufenster

Trotz der großen Herausforderung verzichtet man bei Vasold bewusst auf einen Online-Shop, auch in Zeiten von Corona: "Mit unserem qualifzierten Personal setzen wir auf persönliche Beratung,  und das ist online einfach nicht möglich." Stattdessen wurde auf der Website des Unternehmens ein "digitales Schaufenster" installiert, wo alle im Geschäft verfügbaren Waren online abrufbar sind. "Das ist ein Service, das unser Kunden schätzen. Sie kommen dann schon mit einer konkreten Idee zu uns ins Geschäft", sagt Vasold.

Eine weitere – kleinere – Filiale betreibt die Unternehmerfamilie noch im Herzen von Liezen, und zwar mit einem Radsport-Schwerpunkt und weiteren vier Mitarbeitern. Dort durfte man schon Mitte April aufsperren. Die Erfahrungen stimmen Vasold zuversichtlich: "Die Nachfrage ist groß. Wir machen insbesondere bei den E-Bikes wieder so viel Umsatz wie zuvor." Auch der Bereich Rad-Service laufe buchstäblich wie geschmiert, so Vasold. Nicht ganz so optimistisch ist er im Bergsport-Segment: "Hier rechnen wir zwar vorerst nur mit der Hälfte des sonstigen Umsatzes. Außerdem bleibt abzuwarten, wie die Kunden das Einkaufserlebnis mit Maske annehmen werden. Wir hoffen aber, dass unsere langjährigen Stammkunden uns auch weiterhin die Treue halten."


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