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Sonnige Zeiten für die Photovoltaik

Eine Novelle ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung von Photovoltaik-Anlagen. Branchenvertreter orten großes Potenzial.

Moderne PV-Anlage an einer Terrasse
© kk Photovoltaik-Module sind auch architektonisch ein Hingucker und vielfältig an Gebäuden einsetzbar.

Es ist zweifelsohne die wichtigste Neuerung im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG): Die Möglichkeit zur gemeinschaftlichen Nutzung von Photovoltaikanlagen für mehrere Teilnehmer. Nach der Gesetzesänderung im Vorjahr geht es jetzt um die optimale Umsetzung, dafür wurde eine eigene Online-Informationsplattform ins Leben gerufen (siehe Box).

Branchenvertreter orten dadurch großes Potenzial für die umweltfreundliche Technologie: „Das neue Konzept ermöglicht, weitere Dachflächen – etwa in Ballungszentren mit verdichteteter Architektur und einer hohen Anzahl von Mehrparteienhäusern und Bürogebäuden – zu nutzen“, sagt Daniel Nauschnegg von der Innung der Elektrotechniker. So könnten sich etwa Mieter oder Eigentümer in Mehrparteienhäusern zusammenschließen, um gemeinsam eine PV-Anlage zu nutzen. „Auch für Bürogebäude oder Einkaufszentren ist das eine große Chance“, so der Experte, „da der Großteil des Energieverbrauchs tagsüber anfällt und die erzeugte Energie am effizientesten genutzt werden kann.“

Um die umweltfreundliche Technologie zu forcieren, wird bereits über eine Verlängerung der Landesförderung nachgedacht. Auch eine bundesweite Förderung über den Klimafonds ist in Arbeit. „Steuerliche Anreize würden der Technologie einen weiteren Schub verleihen“, ist er überzeugt.

Wirtschaftlich würden sich die Anlagen nach acht bis zehn Jahren rechnen, so Nauschnegg: „Besonders sinnvoll sind Modelle mit intelligentem Energiemanagement. Ihr Ziel ist ein Eigenverbrauch von 100 Prozent.“

Die Informationsplattform www.pv-gemeinschaft.at bietet Unterstützung bei allen Schritten des Planungsprozesses und der Errichtung von Gemeinschaftsanlagen. Geboten werden unter anderem Informationen zu Best-Practise-Beispielen, Musterverträge sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die User finden auch Antworten auf drängende Fragen in den FAQs und können ihre eigenen Gemeinschaftsanlagen als Best-Practise-Beispiele veröffentlichen.


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