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Wie Steirer Solarstrom in Afrikas Dörfer bringen

Der renommierte Elektrotechnik-Betrieb Merl aus Bruck an der Mur realisiert in Afrika Photovoltaik-Anlagen im großen Stil.

Die Sonne schickt keine Rechnung: Im Senegal wurde eine riesige Photovoltaikanlage auf die Beine gestellt.
© Merl Die Sonne schickt keine Rechnung: Im Senegal wurde eine riesige Photovoltaikanlage auf die Beine gestellt.

Mit seinem Afrika-Engagement lässt der Brucker Elektrotechnik-Betrieb Merl aufhorchen: Der obersteirische Betrieb hat am schwarzen Kontinent gleich mehrere Großprojekte realisiert – und die nächsten sind schon in der Pipeline, wie die für das Auslandsgeschäft zuständige Marlene Merl sagt.
Doch alles der Reihe nach: Der obersteirische Traditionsbetrieb hat sich vor gut 15 Jahren auf erneuerbare Energien spezialisiert. „Durch erste Auslandsprojekte in Kasachstan, China und Saudi Arabien haben wir unsere Fühler im Ausland ausgestreckt“, so Merl. Im Jahr 2011 zog das weiß-grüne Unternehmen dann den ersten Großauftrag aus Senegal an Land:  Das steirische Know-how war gefragt, um ganze Dörfer mit Solarstrom zu versorgen. „Bis dahin mussten die Menschen dort ohne Strom auskommen“, sagt Merl. In Summe waren es 40 netzferne Ortschaften im Senegal und in Tansania, die mittels sogenannter Photovoltaik-Mini-Grids elektrifiziert wurden.

Großauftrag aus dem Senegal

Eine noch größere Dimension hatte der nächste Auftrag aus dem Senegal: In Kahone hat der Elektrotechnikbetrieb eine 20 Megawatt starke Photovoltaik-Anlage auf die Beine gestellt, die sich auf einer Fläche von 26 Hektar erstreckt – das entspricht der Fläche von rund 37 Fußballfeldern. Sage und schreibe 82.000 PV-Module wurden dafür verbaut. Wie der 50-Mann-Betrieb solche Mammut-Projekte stemmen kann? „Wir haben einige Elektriker als Supervisoren vor Ort, sie arbeiten in Afrika mit lokalen Elektrikern zusammen, die in der Folge auch für die Wartung und Servicierung der Anlagen sorgen“, erklärt Merl. Der „technische Mastermind“ hinter den Projekten ist Geschäftsführer Hannes Merl. Er führt den obersteirischen Betrieb, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1928 zurückreichen, bereits seit 1980. Seinem Motto „Die Sonne schickt keine Rechnung“ gemäß sind in West- und Ostafrika bereits die nächsten Projekte in Planung.

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