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So sorgen Steirer-Firmen für Gipfelsiege

Robert Schauer war 1978 im Team der ersten Österreicher auf dem Mount Everest. Eine Ausstellung erinnert an das steirische Know-how im „Gepäck“.

Robert Schauer, Wolfgang Nairz
© Robert Schauer Gipfelstürmer Robert Schauer auf dem Dach der Welt mit Expeditionsleiter Wolfgang Nairz

Vor 41 Jahren schrieb der Grazer Robert Schauer Alpingeschichte: Als Mitglied des ersten österreichischen Teams bezwang er den Mount Everest. Die aktuelle Sonderausstellung „Gipfelstürmen“ im Schloss Trautenfels begibt sich bis Ende Oktober auf die Spuren der steirischen Expeditionen zum Dach der Welt. Zahlreiche Originalstücke werden gezeigt. Bemerkenswert ist, dass bei der Ausstattung der Expeditionen zahlreiche steirische Firmen federführend beteiligt waren – und bis heute sind.

„Der Ausrüster-Markt am Bergsektor war damals sehr überschaubar“, erinnert sich Schauer. Doch weiß-grüne Firmen griffen dem Extrembergsteiger mit viel Know-how und Spezialanfertigungen unter die Arme. So etwa die Firma Stefan, die spezielle Lederbergschuhe mit warmen Filzinnensohlen fertigte. „Später habe ich für den Nachfolgerbetrieb Koflach als Entwicklungsberater Testtouren unternommen“, so Schauer. Die wartungsfreien Plastikbergschuhe aus dem Hause Koflach sind danach ein Welterfolg geworden.

Originalstücke

Schauer hat seine Expeditionen auch bis zum Gipfel hinauf filmisch dokumentiert – schon bei den ersten Expeditionen war er mit Spezial-Super-8-Kameras der Firma Eumig aus Fürstenfeld ausgestattet. „Die Optik und Zuverlässigkeit dieser Kameras ist unvergleichbar“, schwärmt er.

Auch in puncto Bekleidung trug der Grenzgänger bei seinen Abenteuern ein Stück Steiermark bei sich, nämlich Schladminger Lodenpullover und -hosen, „die später freilich von Kunststoffmaterialien abgelöst wurden“. Selbst die Rucksäcke stammten aus der grünen Mark, nämlich aus dem Hause der Grazer Firma Karmarg.

Auch für die Sicherheit sorgte ein steirisches Unternehmen, der weiß-grüne Technologieführer Pieps (vormals Motronic) stattete das Team mit Lawinenverschüttetensuchgeräten aus. Das Unternehmen zählt heute zu den Weltmarktführern in diesem Ausrüstungssegment. Spezielle Kunststoffcontainer steuerte die AKG aus Wildon bei, für wasserdichte Trosssäcke sorgte mit dem Industriebetrieb Sattler ebenfalls ein steirischer „Platzhirsch“.

Expeditionen seien unverzichtbar für die Produktentwicklung, ist er überzeugt: „Nur wenn die Ausrüstung unter Extrembedingungen getestet wird, kann sie weiterentwickelt werden.“

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