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So stabil zeigt sich der steirische Immo-Markt

In der Steiermark lässt es sich vergleichweise günstig wohnen. Das belegt der aktuelle Immobilienpreisspiegel der WKO.

Jungfamilie
© Jenko Ataman – stock.adobe.com Jahr für Jahre ermittelt der Immobilienpreisspiegel die Durchschnittspreise für Immobilien in ganz Österreich.

Sind Sie auf der Suche nach einer Mietwohnung oder wollen Sie gar den Traum vom Einfamilienhaus wahr werden lassen? Möchten Sie auf einem Betriebsgrundstück ihre unternehmerischen Pläne in die Tat umsetzen? Auf der Suche nach Immobilien kommt man in der Steiermark vergleichsweise preiswert zum Zug. Das ist das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, der die Preise am Wohnungsmarkt zum Stichtag 31. Dezember 2018 analysiert.

Bundesweites Preisranking

Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5,92 Euro sind Mietwohnungen in der Steiermark am günstigsten zu haben. Zum Vergleich: In Vorarlberg berappt man dafür schon 10,29 Euro. Auch bei Baugrundstücken (79,43 Euro pro Quadratmeter), Einfamilienhäusern (1.255,96 Euro pro Quadratmeter), Reihenhäusern (1.165,11 Euro pro Quadratmeter) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.097,23 Euro pro Quadratmeter) führt die grüne Mark das österreichweite Preisranking an. „Generell war die Steiermark auch diesmal wieder am unteren Ende der österreichischen Preistabelle angesiedelt, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden“, sagt Gerald Gollenz, Obmann der zuständigen Fachgruppe.

Leichter Aufwärtstrend bei Gewerbeimmobilien

Während sich der Wohnungsmarkt damit weiterhin stabil auf einem guten Niveau bewegt, ist bei Gewerbeimmobilien ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen: So sind die Preise für Betriebsgrundstücke in einigen Lagen etwas gestiegen. „Wir verzeichnen in den Landeshauptstädten einen Anstieg der Büromieten, was wir als guten wirtschaftlichen Indikator deuten“, so Gollenz. Die kommenden Projekte in Städten wie Graz bringen dringend benötigte innovative Flächen auf den Markt.

Wohnungsmarkt im Ländervergleich

Wo zahlt man am meisten Miete, wo kauft man am günstigsten? Spannende Ergebnisse liefert auch der Bundesländervergleich.

Der Immobilien-Boom ist ungebrochen, das beweist auch die starke Nachfrage institutioneller Investoren. „Was früher hauptsächlich den Gewerbeimmobilien vorbehalten war, hat sich mittlerweile auch auf den Wohnsektor ausgeweitet, auch in den Landeshauptstädten, besonders in Graz“, sagt Fachgruppenobmann Gerald Gollenz.

Spannend ist ein Blick auf die Bundesländerergebnisse: Während man etwa bei den Baugrundstücken in der Steiermark im Bundesschnitt am günstigsten „fährt“ (mit 79,43 Euro/m2), muss man in Wien schon 626,63 Euro/m2 berappen. Ähnlich verhält es sich bei den Betriebsgrundstücken, wo die Steiermark zu den günstigsten Bundesländern zählt (66,22 Euro/m2) und Wien am kostspieligsten ist (284,70 Euro/m2). Hochinteressant ist auch die Analyse der Preise bei den Eigentumswohnungen: Für den Erstbezug legt man in der grünen Mark im Schnitt 1.967,12 Euro/m2 auf den Tisch, während man in Tirol, Salzburg, Vorarlberg und Wien längst die Grenze von 3.000 Euro/m2 überschritten hat. Ähnlich ist die Lage auch bei gebrauchten Eigentumswohnungen: In Westösterreich sowie in Wien liegen die Preise dafür über 2.000 Euro/m2, in der Steiermark zahlt man im Schnitt 1.097,23 Euro.


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