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So soll der Standort zukunftsfit werden

Von der Haushaltssanierung bis zu Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel: Die WKO Steiermark liefert eine Ideenprogramm mit 120 Maßnahmen als Basis für einen Standortdialog mit der nächsten Landesregierung.

Geldregen
© Adobe Stock 5,9 Milliarden Euro umfasst das weiß-grüne Doppelbudget für 2019/20.

Die Landtagswahl ist geschlagen: Jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Dazu liefert die WKO vielfältige Ideen und Denkanstöße aus allen Regionen und Branchen. Neun Schwerpunktthemen mit 120 Einzelmaßnahmen wurden für das Standortpaket erarbeitet. Ein Überblick.

  1.  Um den Ausbau der Infrastruktur dreht sich eines der Leitthemen. Neben dem Ausbau der Pyhrn-Schober-Achse und der Schiene zwischen Graz und Bruck soll auch die Modernisierung der Steirischen Ostbahn vorangetrieben werden. Ebenso auf der Agenda: der Breitbandausbau sowie eine sichere und nachhaltige Energieversorgung mit einer Modernisierung der Netzstruktur. Außerdem auf der To-Do-Liste ist aus Sicht der Wirtschaft ein Ausbau der Technologieachse Süd, die Kooperation zwischen Kärnten und der Steiermark soll verstärkt werden.
  2. Neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik fordert WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk angesichts des massiven Fachkräftemangels ein: „Bis 2030 werden 50.000 Menschen im Haupterwerbsalter in der Steiermark fehlen. Hier muss rasch gegengesteuert werden.“ Konkret wird für die Umsetzung der strategischen Fachkräfteoffensive plädiert. Dazu soll der Arbeitsmarkt fit für die Digitalisierung durch eine Qualifizierungsoffensive gemacht werden.
  3. Die Stärkung der Regionen zählt zu den Kernthemen auf der Agenda. Und damit gehen eine Fülle von Maßnahmen einher – von der Fortführung der Gemeindefusionen über die Ortskernbelebung und Förderung der Nahversorgung bis zur Stärkung der regionalen Auftragsvergabe. „Um die Abwanderung zu stoppen, braucht es eine gezielte Stärkung zentraler Orte“, so WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.
  4. Bürokratische und finanzielle Hürden sind für viele zu Begleiterscheinungen im Unternehmer-Alltag geworden. Hier wird eine Entrümpelung bzw. Vereinfachung eingefordert, zB ein  One-Stop-Shop bei Betriebsanlagengenehmigungen oder das Aus für Gold-Plating auf Landesebene. Überdies pochen die Wirtschaftsvertreter auf eine Sanierung des Landeshaushalts: „Wir treten für die Einführung einer Schuldenbremse ein, denn es braucht Spielraum für Zukunftsinvestitionen und faire Rahmenbedingungen“, so das WKO-Führungsduo.
  5. Digitalisierung und Innovation vorantreiben ist ein zentrales Leitthema des Forderungspapiers. Die Maßnahmen reichen von der Absicherung der COMET-Zentren über die Förderung der Start-up-Szene bis zur Forcierung des Breitbandausbaus.
  6. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Außenwirtschaft und Internationalisierung gewidmet. Für die Zukunft werden Initiativen gefordert, die KMU den Gang über die Grenzen erleichtern, sowie politische Weichenstellungen, die zur Erweiterung des „Heimmarkts“ beitragen. Auch Fremdsprachenkompetenz und interkultureller Austausch gehören forciert.
  7. Auch in Zeiten knapper öffentlicher Förderbudgets brauchen Unternehmer finanzielle Unterstützung, um Projekte auf Schiene zu bringen. In diesem Bereich schwebt den Experten der WKO unter anderem ein Ausbau des Venture Capitals sowie ein Förderprogramm für umweltfreundliche Mobilität vor. Wichtig wäre zudem, den Finanzführerschein für Jugendliche zu implementieren sowie das Unternehmertum im Schulsystem zu verankern.
  8. Zudem plädiert die WKO Steiermark für nachhaltige Reformen im Bildungsbereich. „Wir reden hier nicht nur von einer flächendeckenden Kinderbetreuung, sondern auch von einer zeitgemäßen Lehrerausbildung und einer Stärkung des dualen Systems“, sagt Herk. So seien etwa Investitionen in Infrastruktur von Lehrlingshäusern und Berufsschulen nötig.
  9. Last but not least findet sich das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda. Hier fordert die WKO ein Bekenntnis zum Ausbau erneuerbarer Energieträger und eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für PV-Anlagen, aber auch von Großprojekten im Bereich der Wasserkraft. „Es muss mehr Investitionsanreize für Energieeffizienz und nachhaltige Technologien geben“, so Herk und Dernoscheg.  
       
    Das Maßnahmenpaket soll die Basis für einen Standortdialog mit der künftigen Landesregierung bilden. „Um Reformen auf breiter Basis umsetzen zu können, schlagen wir die Etablierung eines regelmäßigen Dialogs mit den Sozialpartnern vor“, so die WKO-Führungsspitze. Sobald die neue Regierung steht, werde es eine Einladung zum Auftaktgipfel geben.

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