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So macht man Geschäfte mit der UNO

Die Vereinten Nationen vergeben alljährlich Aufträge in Milliardenhöhe. Wie steirische Unternehmen davon profitieren können, erfahren sie bei einer Veranstaltung des ICS. Das Potenzial der Ausschreibungen ist enorm.

UNO City Wien
© photo 5000, stock.adobe.com Auch die UNO City in Wien vergibt immer wieder Aufträge.

Alljährlich vergeben die UNO (United Nations Organisation) und ihre Unterorganisationen Aufträge in der Höhe von satten 18,6 Milliarden US-Dollar. Dabei gibt es kaum ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die es keinen Bedarf geben würde – mit Ausnahme von Luxusgütern. 

Die Bandbreite reicht von Medizin, Elektronik, Umweltschutz, erneuerbaren Energien, Landwirtschaft, Anlagenbau und Transport über Studien, Software- und Facilitymanagement-Leistungen bis hin zum Bildungsbereich und Lebensmitteln. Und auch österreichische Unternehmen sind erfolgreich mit dabei. So erwirtschafteten sie dadurch im Jahr 2017 knapp 218 Millionen Euro. 73,6 Millionen US-Dollar davon wurden durch Produkte und 144,2 Millionen durch Dienstleistungen lukriert. Doch es könnte noch viel mehr sein. „Die UNO ist es wert, als Markt in Betracht gezogen zu werden, denn sie stellt eine sichere und konstante Alternative in dieser stets wechselnden globalen Wirtschaftsentwicklung dar“, weiß auch Niels Ramm von der UNO-Unterorganisation UNOPS (Projektmanagement-Büro) zu berichten.

Die Ausschreibungen umfassen alle steirischen Stärkefelder und sind nicht nur für Industriebetriebe, sondern auch für engagierte kleine und mittelständische Unternehmen und Konsortien von Interesse. Denn was viele nicht wissen: Die meisten Aufträge gehen nicht an große Konzerne, sondern an KMU, und der Auftragswert liegt häufig unter 100.000 Dollar. „Die Steiermark hat ihr Potenzial dabei noch lange nicht ausgeschöpft“, berichtet Robert Brugger, Geschäftsführer des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS): „Es gilt, mehr Bewusstsein für die Möglichkeiten von Geschäftsaktivitäten mit der UN zu schaffen.“ Deshalb initiiert das ICS eine Informationsveranstaltung zu den Einkaufsmodalitäten der UN-Institutionen. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, von Mitarbeitern von UN-Organisationen Informationen aus erster Hand zu erhalten und sich beraten zu lassen (siehe unten).

Online-Datenbank

Wer sich für UN-Ausschreibungen interessiert, sollte sich in der Online-Datenbank der Vereinten Nationen – dem UN Global Marketplace – kostenlos registrieren. Gegen eine Gebühr ist es möglich, bei relevanten Ausschreibungen eine Benachrichtigung zu erhalten. Im Durchschnitt sind übrigens etwa 350 offene Ausschreibungen in der Datenbank, täglich kommen etwa 18 neue dazu. 

Die Ausschreibungsdatenbank der Vereinten Nationen: www.ungm.org

Styria goes United Nations: Alles was Unternehmer über Ausschreibungsmodalitäten der UNO wissen sollten, erfahren sie am 12. 12. ab 8.00 Uhr. Mit dabei: NIels Ramm (UNOPS) und Claudia Ziniel (UNIDO). Anmeldung bei michaela.ahlgrimm-siess@ic-steiermark.at bzw. unter 0316-601/560. www.ic-steiemark.at

Von Petra Mravlak



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