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So klickt die Jugend

Bewegte Bilder und gutes Google-Ranking: Eine neue Handelsumfrage gibt Einblick in die (Einkaufs-)Welt der jungen Steirer.

Aktuelle Studie zum Online-Kommunikationsverhalten junger Steirer von 15 bis 29 Jahren.
© DisobeyArt - stock.adobe.com Aktuelle Studie zum Online-Kommunikationsverhalten junger Steirer von 15 bis 29 Jahren.

Whatsapp, Facebook, Instagram, YouTube und Co.: Auch der Handel kommuniziert längst digital mit seinen Kunden. Aber wie sprechen Unternehmen vor allem Jugendliche am besten an? Nicht nur, um Produkte zielgruppengerecht zu präsentieren, sondern auch, um sich als potenzieller Arbeitgeber perfekt in Szene zu setzen.

Antworten darauf liefert nun die erste repräsentative Befragung von 500 Steirern im Alter von 15 bis 29 Jahren zu ihrem Online-Kommunikationsverhalten, die im Auftrag der Sparte Handel von der FH Campus 02 durchgeführt wurde. „Ziel war es, herauszufinden, worauf diese so wichtige Altersgruppe beim E-Commerce-Auftritt von Handelsunternehmen wirklich Wert legt, und davon abzuleiten, welche digitalen Anpassungen vor allem kleinere Handelsbetriebe vornehmen müssen“, erklärt Spartenobmann-Stv. Christine Korp.

Suchmaschine vor Homepage

Die wichtigste Message gleich vorweg: Ohne Suchmaschine geht bei der Jugend gar nichts: „Für 87,5 Prozent ist die Präsenz von Unternehmen auf Suchmaschinen wichtig. Und 73,5 Prozent suchen via Google und Co. gezielt nach Produktinformationen“, so Korp. Invests in gutes Google-Ranking und Suchmaschinenoptimierungen zahlen sich also aus. Zum Vergleich: Die Homepage steht hier mit knapp 57 Prozent doch deutlich hintan. Richtig Aufmerksamkeit generieren Unternehmen in dieser Altersklasse natürlich mit sozialen Netzwerken: Facebook und Instagram sind Must-Haves. Wobei ersteres die „über 20-Jährigen“ anspreche, so Korp. Informiert und inspiriert wird bei den Youngstern nämlich hauptsächlich über Youtube, WhatsApp und Instagram. Korp: „Hier kommt es auf die Vernetzung an: Also Infos über das Produkt und gleich dazu der Klick auf die Homepage mit der Kaufoption.“

Und nach dem Kauf ist vor der Bewertung: Ein Drittel der Jugendlichen erwartet bereits, dass die Zufriedenheit abgefragt wird. „Händler sollten sich nicht scheuen, hier digital nachzuhaken, denn gute Bewertungen sind ein wesentlicher Faktor für die Kaufentscheidungen weiterer Kunden“, so Korp.

Weitere Umfrage-Ergebnisse:

  • Für 76,1 Prozent ist die Online-Präsenz von Handelsunternehmen wichtig.
    46,9 Prozent suchen online nach Bekleidung (63 Prozent der weiblichen Befragten).
  • (Online-)Infos über Regionalität sind im Lebensmittelhandel essentiell (81 Prozent).
  • Suchinhalte bei Unternehmen: Öffnungszeiten (76 Prozent). Bei Produkten: Preise (72,6 Prozent) und Bewertungen (43,5 Prozent)
  • Die Präsenz von Handelsunternehmen auf Facebook (58,9 Prozent) und Instagram (38,1 Prozent) wird bevorzugt
  • 30,6 Prozent erwarten eine After-Sales-Abfrage. Besondere Zufriedenheit (52,7 Prozent) und einfaches Bewertungssystem (45,2 Prozent) führen zum Kreuzerl.

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