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So geht Gründern beim Start ein Licht auf

Der Sprung in die Selbständigkeit ist nicht ganz einfach. Wir haben die wichtigsten Tipps für den Start zusammengefasst.

Der Sprung in die Selbstständigkeit birgt oft Hindernisse: Die besten Tipps und Tricks zur erfolgreichen Unternehmensgründung oder Unternehmensnachfolge.
© chones - stock.adobe.com Der Sprung in die Selbstständigkeit birgt oft Hindernisse: Die besten Tipps und Tricks zur erfolgreichen Unternehmensgründung oder Unternehmensnachfolge.

Mit 4.140 Neugründungen wurde 2017 in der Steiermark eine neue Rekordmarke gesetzt. Wie der Start gelingen kann und was die fünf wichtigsten Punkte sind, die Gründer beachten sollten, das haben wir Michaela Steinwidder gefragt, die im Gründerservice der WKO mit ihrem Team Hilfesuchenden zur Verfügung steht.

  1. Die Geschäftsidee! Was nicht konkret im Kopf ist, wird auch nicht das Licht der Business-Welt erblicken. Auch noch so innovative Ideen machen es notwendig, den Markt zu sichten. Mit wie vielen Mitbewerbern muss ich rechnen? Wie unterscheiden sich meine Produkte/Dienstleistungen von meinen Konkurrenten. Wer sind meine Zielgruppen? Unternehmer in spe müssen sich auch ehrlich fragen, ob sie die fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten haben, eine eigene Firma zu führen. 
  2. Bin ich ein Unternehmertyp: Fragen Sie sich ehrlich, ob Sie auch bereit sind, Risiko zu übernehmen und auch dann an Ihre Idee zu glauben, wenn Erfolge ausbleiben. Prüfen Sie, ob Partner und Familie hinter Ihnen stehen. 
  3. Der Businessplan: Auch wenn die besten Ideen im Kopf sind, solange man sie nicht zu Papier gebracht hat, sind sie wertlos. Ein Businessplan ist daher unverzichtbar. Schreiben Sie ihn mit i2b: www.i2b.at. Definieren Sie Ihre fachlichen und kaufmännischen Qualitäten. Beschreiben Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen, Ihre Kunden und auch den Standort.
  4. Der Finanzplan! Er ist das Herzstück eines Geschäftskonzepts. Wer nicht im Fokus hat, wo und wie seine Gelder fließen, der wird früher oder später ordentlich ins Straucheln kommen. Schätzen Sie, wie viel Geld Sie brauchen, um Ihre Idee umzusetzen, und ob die Einnahmen Ihre Ausgaben decken werden. Wie hoch werden Betriebskos­ten und private Ausgaben sein? 
  5. Die WKO-Serviceangebote! Ganz gleich, ob Sie fünf oder 500 Fragen haben, in der WKO Steiermark steht Ihnen ein ganzes Heer von Experten zur Verfügung, um mit Ihnen in die unternehmerische Zukunft durchzustarten und Sie auch vor Stolperfallen zu schützen. Und das aus gutem Grund. Die Steiermark braucht engagierte Gründer und Start-ups, die den Wirtschaftsstandort festigen und für Beschäftigung sorgen. Infos: www.wko.at/stmk/gruender, Tel. 0316/601-600.

Übernehmen statt neu gründen oder übergeben. Zwei Erfolgsformeln, die Arbeitsplätze sichern und Ressourcen schonen.

Dass wirtschaftliche Erfolge aus der Vergangenheit große Zukunft haben können, das beweisen Katrin Kuss und ihr Team von der Nachfolgeinitiative „Follow me“. Mit viel Know-how und Fingerspitzengefühl bringen sie Nachfolger und Übergeber zusammen.  Welche fünf Schritte sind zu setzen, um Betriebe, bei denen ein Hoferbe aus der Familie ausgeschlossen ist, in neue (junge) Hände zu geben  beziehungsweise um ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen? 

  1. Entscheidungen treffen! Was genau soll wann an wen übergeben bzw. von wem übernommen werden? Wesentlich ist der Zeitpunkt, der nicht nur vom Alter abhängen soll, sondern sich durchaus auch am Marktpreis orientieren kann.  Ganz nach dem Motto „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“.
  2. Szenario entwicklen: Es ist ganz wichtig, sich mit dem Marktwert des Unternehmens auseinanderzusetzen und auch Zukunftspotentiale abzuschätzen, um die Form der Übergabe/Übernahme konkret planen zu können. 
  3. Partner suchen! Das ist im Alleingang fast unmöglich. Da helfen nur die Experten in der WKO Steiermark, die die Paarbildungen perfekt beherrschen, weil sie an der Nahtstelle sitzen, wo Angebot und Nachfrage zusammenkommen. Sie wissen ganz einfach, wer was sucht und wer welchen Betrieb abgeben möchte, und haben vor allem langjährige Erfahrung, wer zusammenpassen könnte.
  4. Der Nachfolgeplan! Unverzichtbar ist die Schriftlichkeit, weil nur das geschriebene Wort als verbindlich angesehen wird. Mit einem auch verbal gut formulierten Konzept finden sich auch viel leichter Finanzierungspartner, die sehr gefragt sind. Auch Übergeber sollten unbedingt eine Standortbestimmung vornehmen. Der Nachfolgeplan soll sämtliche relevanten betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte beinhalten. 
  5. Kontaktaufnahmen! Es gibt bereits viele Paarbildungen in der Steiermark, die als Best-Practice-Beispiele gelten. Erfolgstories zum Nachlesen: http://bit.ly/2HzWk5Y. Was für alle Beteiligten auch wichtig ist: Alle Kontaktaufnahmen erfolgen im Vorfeld natürlich anonym und diskret. Alle Informationen unter www.wko.at/stmk/followme.

Gründerservice

• Gründermesse, Samstag, 5. Mai: Ein Pflichttermin für alle Durchstarter. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, sich über den Sprung in die Selbständigkeit zu informieren. Programm: www.gruendermessegraz.at

• Kostenlose Workshops: Kein Thema wird ausgespart: „Basisinformation für Gründer“, „Im Nebenberuf Unternehmer“, „Grundbegriffe des Steuerrechts“, „Von der Idee zum Geschäftsmodell“, „Der Kunde im Fokus“ oder „Wozu ein Businessplan“. Alle Termine: www.wko.at/stmk/gruender, Infos: Tel. 0316/601-600, E-Mail gs@wkstmk.at. 

• Rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratungen: Von der Wahl der richtigen Rechtsform über Steuerinfos bis zur Erstellung eines Unternehmenskonzeptes.

• Förderungen: Welche Fördertopfe stehen offen und welche Gebührenbefreiungen gibt es für Gründer?

• Alle Infos: www.gruenderservice.at


Follow me

• Alle Infos zum Thema: www.wko.at/stmk/followme. Auch als Drucksorten

• Gutscheinheft mit vielen Gratis-Dienstleistungen. Kostenlos anfordern: Tel. 0316/601- 293

• Checkliste für Übergeber und Nachfolger: Schritt für Schritt in die Zukunft

• Checkliste „Mein Nachfolgeplan“: Ausfüllhilfe für Nachfolgekonzept 

• Follow me Fachcoachings: Dabei werden Arbeitgeberbetriebe in drei Modulen für alle Übernahmevorhaben fit gemacht. Dank großartiger Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG.

• Leitfaden Betriebsnachfolge.

• Services: Betriebswirtschaftliche Beratungen, Finanzierungs- und Förderberatung, rechtliche Beratung, Seminare, Workshops, Sprechtage mit Experten, Hilfe bei Nachfolgeplanerstellung, kostenlose Erstberatung der Partner zu nachfolgerelevanten Themen.


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