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Smarte Hilfe: "Emma" zieht bei Oma ein

Jeder will alt werden, aber keiner will alt sein: Mit „Emma“ bringt das Grazer Unternehmen exthex ein innovatives Assistenzsystem auf den Markt, das selbstbestimmtes und unabhängigeres Leben im Alter unterstützt.

Ältere Frau am Sofa mit Tablet in der Hand
© exthex gmbH Elektrische Geräte sichern? Ein Tip aufs Tablet reicht.
Im Alter länger aktiv und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben: Das ist das Ziel zahlreicher Forschungsprojekte, an denen unter dem Kürzel AAL (Active and Assisted Living) rund um den Globus unter Hochdruck gearbeitet wird. Auch in der Steiermark wird der Thematik höchste Aufmerksamkeit geschenkt, nicht zuletzt durch den Humantechnologie-Cluster, der die Intention verfolgt, das Steirerland im Feld des „Healthy Agings“ zur europäischen Vorzeigeregion zu machen.
Kein Wunder also, dass die hierzulande entwickelten Lösungen weit über die Landesgrenzen hi­naus Beachtung finden. Bestes Beispiel dafür ist sicherlich „Emma“ – das Lebensassistenzprogramm der Grazer Firma exthex, das im Vorjahr mit dem World Summit Award der Vereinten Nationen als herausragendes Projekt digitaler Innovation in Abu Dhabi ausgezeichnet wurde.
Was „Emma“ alles kann, das verdeutlicht exthex-Managing-Director Jakob Hatzl: „Es ist ein ebenso einfach zu bedienendes wie höchst intelligentes System, das Hilfestellung und Schutz bietet. So reagiert etwa der Bewegungsmelder, wenn während des Kochens die Küche verlassen wird.“ Dann beginnt die Wohnzimmerlampe zu blinken und am Smartphone-Display erscheint die Warnung: „Sie haben vergessen, den Herd abzuschalten!“ Erfolgt darauf kein Tippser auf das entsprechende Okay-Feld, wird der Herd zur Sicherheit automatisch vom Strom genommen. Aber nicht nur das: Auch auf die Einnahme von Medikamenten zur richtigen Zeit weist die smarte Hilfe mittels Displayinfo am Telefon oder dem TV-Gerät hin, ebenso werden Termine rechtzeitig in Erinnerung gerufen oder auch das Trinkverhalten abgefragt. Klingt clever, und ist es auch.

Smart-Home für Senioren

„,Emma‘ wurde für Menschen fortgeschrittenen Alters konzipiert, die durch diese kleinen Unterstützungen noch längere Zeit bestmöglich über ihr Leben selbst bestimmen können“, betont Hatzl. Und da die Bedürfnisse im Alter sehr unterschiedlich sind, ist „Emma“ flexibel aufgebaut. Die App wird also immer nur mit jenen Bausteinen, die man in der momentanen Lebensphase benötigt, bestückt. Und „Emmas“ Leistungsspektrum ist groß und reicht von der praktischen Erinnerungshilfe für Medikamente, Termine oder Bewegungseinheiten bis hin zum schnellen Videoanruf bei vorher definierten Personen mittels einfachem Tastendruck. Das Assistenzsystem verfügt aber auch über ein individuell befüllbares Serviceportal zum Ordern von mobilen Leistungen – beispielsweise Friseur, Therapeuten oder Lebensmittellieferung. Hinzu kommt der Bereich „Intelligentes Wohnen“, das Tür- und Fensterschlösser ebenso wie die Elektrogeräte kontrolliert und im Notfall sogar selbständig Hilfe anfordert. „Es empfiehlt sich natürlich, schon frühzeitig mit Emma zu beginnen“, erklärt Hatzl. „Das erhöht die Akzeptanz der User. Schritt für Schritt werden weitere Aufgaben an Emma übertragen, ohne dass man sich dadurch überfordert oder bevormundet fühlt.“
Aktuell befindet sich „Emma“ in der Entwicklung zur Marktreife und wird mit Ende des Jahres ausgerollt werden. Hatzl: „Wir richten uns hier vorrangig an Betreiber von speziellen Wohnanlagen für ältere Personen bzw. an Kommunen, die ein entsprechendes Angebot mit diesem Mehrwert schaffen möchten.“

Quergefragt:

„Emma“ kann…
… etwa beim Aufrüsten des Hauses durch Photovoltaikanlagen bereits mitgefördert werden.
„Emma“ wurde…
… im Herbst in Kooperation mit der Energie Steiermark in 13 Haushalten im Echtbetrieb getestet.
„Emma“ ist …
… einfach durch wenige Geräte, die zwischengesteckt werden, in jeden Haushalt integrierbar.

Alle weiteren Infos dazu auf: www.e-nnovation.at

Von Veronika Pranger

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