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Smartes Shirt im Schleudergang

Die Lebringer „sanSirro“ präsentiert mit QUS das weltweit erste waschbare Smart-Textil. Und ein „waschechter“ Schwarzenegger ist mit an Bord.

Die smarten Shirts bzw. der Bra messen u.a. Herz- und Atemfrequenz, Herzratenvariabilität, EKG, Kalorienverbrauch, Geodaten oder auch Geschwindigkeit.
© QUS Die smarten Shirts bzw. der Bra messen u.a. Herz- und Atemfrequenz, Herzratenvariabilität, EKG, Kalorienverbrauch, Geodaten oder auch Geschwindigkeit.

Wenn Ultramarathonmeister Benedikt Hoffmann und Profifußballerin Viktoria Schnaderbeck bei der ISPO 2020 in München ein neuartiges Sportshirt „made in Styria“ präsentieren und dann auch noch „Arnies“ Neffe, Hollywood-Star-Anwalt Patrick Knapp-Schwarzenegger, in selbigem Outfit Live-Grüße vom Hahnenkammrennen aus Kitzbühel schickt – dann muss der Lebringer Unternehmer Hannes Steiner wohl so einiges richtig gemacht haben.
„Ja, das könnte man so sagen“, freut sich der Gründer und CEO von sanSirro über den furiosen Marktstart seines smarten Sport-Shirts namens QUS.

Das Besondere daran? „Vernetzte Sportbekleidung, die Auskunft über die Vitaldaten seines Trägers gibt, ist nichts Neues. Aber dass man diese smarten Textilien auch ganz einfach in der Maschine bei 40 Grad mitwaschen kann, das ist eine echte Weltneuheit“, erzählt Steiner. Denn am Waschen seien bislang alle anderen Hersteller gescheitert.


„Doch gerade beim Sport will man es doch schnell und unkompliziert haben.“ Deshalb hat er sich mit seinem Team an Tüftlern daran gemacht, in knapp fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit diesen Missing-Link im Bereich der sportlichen Hightech-Bekleidung zu schließen. „Herzstück ist neben der innovativen, verwebten Textilsensorik eine nur 18 Gramm leichte Elektronik, die die Daten misst. Und vor dem Waschgang nimmt man dieses kleine Teil einfach ab“, demonstriert Steiner die einfache Handhabe.


Sensoren in Fasern


Und einfach ist auch die Benutzung – Shirt bzw. Bra anziehen und loslegen. Die Daten werden per App (im Privatbereich) bzw. als detailliertes Dashboard (Teammonitoring) übertragen. „Die Fasern messen direkt am Körper alle relevanten Vitaldaten und ersetzen so den oft störenden Brustgurt“, so Steiner. „Auch sprechen wir hier von völlig neuen Maßstäben im Bereich der Messgenauigkeit“.

Und gemessen wird so ziemlich alles, was Amateure wie Profisportler gleichermaßen wissen wollen. „Allem voran die Atemfrequenz – unser großer USP –, aber natürlich auch Puls, Kalorienverbrauch, Beschleunigung und sogar die G-Kraft, die auf den Athleten wirkt“, erklärt Steiner. Ebenso sei gezieltes Schlaf- und Regenerationsmonitoring möglich.  
Anfragen von rund um den Globus treffen seit dem Launch vor wenigen Tagen in Lebring ein, zahlreiche Profi-Sportler, u. a. von Red Bull oder auch zwei Vereine der österreichischen Bundesliga, messen ihre Daten bereits mit dem cleveren Shirt.

Und Steiner sieht Potenzial für QUS auch in einem ganz anderen Feld: „Vor allem im Life-Science-Bereich: Mit dem Shirt ist ein durchgängiges, hochgenaues und langes Body-Monitoring ohne zusätzliches teures Equipment möglich.“ 


Steiner und Schnaderbeck
© QUS Hannes Steiner mit Viktoria Schnaderbeck

„Unser Smart-Shirt mit integrierter Textilsensorik kann ganz unkompliziert in der Maschine mitgewaschen werden. Das hat so noch kein anderer Anbieter am Markt geschafft.“

Patrick Knapp-Schwarzenegger
© QUS Patrick Knapp-Schwarzenegger

Quergefragt:

Wo ist QUS am Start?
In unserem Onlineshop bzw. step by step im Sportfachhandel, etwa bei Gigasport.
Was ist geplant?
Wir sind ständig daran, die Algorithmen zu verbessern, um noch besser Daten zu sammeln.
Was ist das Ziel?
Dass unsere Textiltechnologie weltweit, auch bei anderen Herstellern oder in ganz anderen Bereichen, zum Einsatz kommt.


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