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Sind unsere Banken wirklich sicher?

Das haben wir die IT-Experten der beiden größten steirischen Banken gefragt. Hier finden Sie Tipps für sichere Geldgeschäfte.

© weerapat1003 - stock.adobe.com

Das Thema Cybersecurity spielt bei Raiffeisen eine immer wichtigere Rolle, erklärt Ulfried Paier, Geschäftsführer vom Raiffeisen Rechenzentrum: „Das zeigt sich auch an den zahlreichen Projekten zu diesem Thema im gesamten Raiffeisensektor und der umfassenden Unterstützung des Managements bei den unterschiedlichsten Initia­tiven.“ Außerdem habe die Bank umfassend in innvoative Technologien zur Betrugsbekämpfung investiert. Generell hält Paier österreichische Banken für sehr sicher, nicht zuletzt weil Finanzmarktaufsicht und Nationalbank strenge Regeln eingeführt haben. Er betont jedoch, dass gerade in einem Hightech-Land wie der Steiermark die Absicherung von Daten eine besonders wichtige Rolle spiele. Deshalb betreibt die Raiffeisen Landesbank Steiermark ein eigenes hochsicheres Rechenzentrum in der Nähe von Graz und bietet eine Reihe von Sicherheitsdienstleistungen für Unternehmen an. Doch am wichtigsten ist in den Augen des Experten das Verhalten der Anwender. „Studien zeigen, dass die meisten Risiken durch zu geringes Sicherheitsbewusstsein entstehen“, betont Paier und warnt vor unseriösen Anbietern: „Der erste Schritt ist die Auswahl eines vertrauenswürdigen Mobile-Banking-Anbieters. Etablierte Banken sollten hier einen Vorzug gegenüber Lockangeboten unbekannter Anbieter erhalten.“ 

Außerdem rät Paier, einen Virenscanner auch am Handy und am Tablet zu installieren. „Außerdem sollte man nur Apps installieren, die auch von vertrauenswürdigen Unternehmen stammen“, so Paier. 

Die Sicherheit der Geldgeschäfte hat für Peter Konrad, Bereichsleiter IT bei der Steiermärkischen Sparkasse, höchste Priorität. „Ein Datenverlust ist ein Worst-Case-Szenario einer Bank und wäre existenzbedrohend. Das wäre schlimmer als jede Wirtschaftskrise“, betont der Experte. Deshalb investiert seine Bank in die modernste Technologie, um das System grundsätzlich zu sichern. „Natürlich werden wir auch immer wieder bedroht, doch bisher waren wir immer auf alle Eventualitäten vorbereitet“, sagt Konrad. 

Die große Schwachstelle sieht der Sicherheitsprofi aber beim Anwender. „Schwierig wird es, wenn Betrüger mit Phishingversuchen das Vertrauen der Kunden in ihre Bank missbrauchen. Deshalb ist Bewusstseinsbildung für uns die wichtigste Präventionsmaßnahme.“ Aber auch technisch rüstet die Steiermärkische auf. „Schon jetzt können wir erkennen, ob jemand Dritter in der Leitung sitzt“, so Konrad. Auch ungewöhnliches Verhalten bei der Kreditkartennutzung könne inzwischen schon gut erkannt werden. Doch dringenden Nachholbedarf sieht er in der technischen Infrastruktur seiner Kunden: „Die Hälfte der mittelständischen Unternehmen ist in Sachen Internetsicherheit nicht am neuesten Stand der Technik und darauf haben wir keinen Einfluss.“

Um das wachsende Risiko etwas abzufedern, bietet die Steiermärkische Sparkasse ab November mit dem Start ihrer neuen Plattform für Unternehmen daher auch für Kommerzkunden eine Betrugsversicherung an. „Bisher hatten wir diese Option nur für Privatkunden“, so Konrad. 


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