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Start frei für die Zukunft als Chef

Wer sein eigener Chef sein möchte, hat zwei Möglichkeiten: Eine eigene Firma gründen oder Nachfolger werden. Die wichtigsten Tipps.

Business-Frau fliegt mit einer Rakete über eine Stadt hinweg.
© Adobestock, Mediaparts Als Selbständige(r) durchstarten – das ist das Ziel vieler Menschen.

4.855 Personen haben sich 2021 selbständig gemacht und damit für einen Gründungsrekord gesorgt. Ein Erfolg, der auch den Experten in der WKO zuzuschreiben ist, die den Jungunternehmern in spe in jeder Gründungsphase zur Seite stehen. Von ihnen kommen auch die fünf wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Gründung.

  1. Die Geschäftsidee: Was nicht konkret im Kopf ist, wird auch nicht das Licht der Business-Welt erblicken. Auch noch so innovative Ideen machen es notwendig, den Markt zu sichten. Mit wie vielen Mitbe- werbern muss ich rechnen? Wie unterscheiden sich meine Produkte/Dienstleistungen von jenen meiner Konkurrenten? Wer sind meine Zielgruppen? Gründer müssen sich auch ehrlich fragen, ob sie die fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten haben.
  2. Sind Sie bereit für die Selbständigkeit? Fragen Sie sich ehrlich, ob Sie risikobereit sind und auch dann an Ihre Ideen zu glauben, wenn Erfolge ausbleiben. Hinterfragen Sie, ob Ihr Partner oder Ihre Familie hinter Ihnen stehen.
  3. Der Businessplan: Ideen, die nicht zu Papier gebracht werden, sind wertlos. Ein Buinessplan ist daher unverzichtbar: Schreiben Sie ihn mit i2b
  4. Der Finanzplan: Er ist das Herzstück eines Geschäfts-Konzepts. Gründer müssen abschätzen können, wie viel Geld notwendig ist, um die Idee umzusetzen, und ob die Einnahmen auch die Ausgaben decken werden. Wichtig ist auch eine Übersicht über die voraussichtlichen Betriebskosten aber auch die privaten Ausgaben.
  5. Was vor dem Startschuss noch zu tun ist:  Alle Fragen geklärt, dann auf in die Selbständigkeit. Die WKO-Experten vom Gründerservice unterstützen Sie auch bei der Online-Gewerbeanmeldung und bleiben über die Gründung hinaus Ihre Partner und sind immer für Sie da, wenn unternehmerische Probleme zu lösen sind.

"Follow me" - Nachfolger gesucht und gefunden

Die Nachfolgeinitiative „Follow me“ bringt mit viel Know-how und Fingerspitzengefühl Nachfolger und Übergeber zusammen. Welche fünf Schritte sind zu setzen, um ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen?

  1. Entscheidungen treffen: Was genau soll wann an wen übergeben bzw. von wem übernommen werden? Wesentlich ist der Zeitpunkt, der nicht nur vom Alter abhängen soll, sondern sich durchaus auch an den Marktgegebenheiten orientieren kann. Ganz nach dem Motto, „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“. 
  2. Szenario entwickeln: Es ist ganz wichtig, sich über den Marktwert des Unternehmens und betriebswirtschaftliche Kennzahlen Klarheit zu verschaffen. Darauf sollte die Form der Übergabe/Übernahme basieren.
  3. Nachfolgekonzept erstellen: Das Nachfolgekonzept ist Ihr Schlüsselfaktor! Legen Sie die Etappen und die Meilensteine fest, in denen Sie Ihr Nachfolgeprojekt in Angriff nehmen wollen. Wichtig ist die Schriftlichkeit. Mit einem nachvollziehbaren Konzept finden sich auch leichter Finanzierungspartner. Für Übergeber ist es sehr wichtig, eine Standortbestimmung vorzunehmen. Der Nachfolgeplan soll sämtliche relevanten betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte beinhalten.
  4. Partner suchen: Das ist im Alleingang fast unmöglich. Da helfen nur die Experten in der WKO Steiermark, die die Paarbildungen perfekt beherr- schen, weil sie an der Nahtstelle sitzen, wo Angebot und Nachfrage zusammenkommen.
  5. Kontaktaufnahme: Erfolgstorys zum Nachlesen. Wichtig: Alle Kontaktaufnahmen erfolgen im Vorfeld natürlich anonym und diskret. Infos zu "Follow me".
Tipp: "Follow me"-Workshop am 24. Mai,  9.00 –12.00 Uhr: Experten informieren über optimale Planung und Umsetzung Ihres Nachfolgeprojektes


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