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Seit dem Jahr 1569 glühen bei Edegger-Tax die Backöfen

Die Hofbäckerei Edegger-Tax kann auf eine belebte und spannende Historie zurückblicken. Wir haben nachgefragt, was sich in 450 Jahren verändert hat. 

Robert und Matthias Edegger (v. l.) präsentierten eine neue Keks-Edition passend zum 450-Jahre Jubiläum.
© Foto Fischer Robert und Matthias Edegger (v. l.) präsentierten eine neue Keks-Edition passend zum 450-Jahre Jubiläum.

Wenn Robert Edegger heute in seiner gleichnamigen Bäckerei steht und von Jahreszahlen ab 1340 spricht, kaiserliche Stammkunden erwähnt und die Backkunst von vor mehreren Jahrhunderten beschreibt, wird einem erst richtig bewusst, wie viel Geschichte in der Backstube der Hofbäckerei steckt. Dabei reicht die Historie von Edegger-Tax bis weit in das 13. Jahrhundert zurück – urkundlich erwähnt wurde sie allerdings erst 1569, ein Brand zerstörte frühere Aufzeichnungen. Als ältester im Familienbesitz stehender Bäckereibetrieb in Graz ist es Familie Edegger in 450 Jahren und neun Generationen gelungen, zu einer bekannten Marke und einem beliebten Wahrzeichen der Stadt heranzuwachsen. 

Regionale Qualität

„Auch heute bleiben wir unseren Traditionen treu – wir verzichten bewusst auf zu viele Trendprodukte, produzieren fast alle Waren per Hand und arbeiten nach wie vor in der Nacht“, so Edegger. Zusammen mit seinen 23 Mitarbeitern setzt die Traditionsbäckerei bewusst auf hochwertige und „ehrliche“ Backwaren – auch wenn das ein kürzeres Haltbarkeitsdatum mit sich bringt. „Wer zu uns kommt, kauft regionale Qualität und kein industriell erzeugtes Massenprodukt. Dadurch können wir uns auch im Mitbewerb behaupten“, erklärt der Meisterbäcker. 

Dass immer mehr Bäckereien dem Einzelhandel zum Opfer fallen, sieht Edegger jedoch nicht als Wettbewerbsvorteil: „Durch das Verschwinden der Bäckereien leidet die Qualität und unser Handwerk wird noch seltener.“

Neunte Generation steht in den Startlöchern

Auch der Fachkräftemangel  bereitet Sorgen. „Zum Glück sind wir seit kurzem gut ausgelastet und auch die neunte Generation steht schon in den Startlöchern“, freut sich Edegger und blickt stolz zu seinem Sohn Matthias. Der 22-Jährige will in die Fußstapfen seiner Vorfahren treten und damit auch die Vanille-Kipferl-Tradition fortführen. „Wir sind wohl die einzige Bäckerei, die das ganze Jahr über erfolgreich Vanillekipferl verkauft“, lacht der Junior. 

Neben den Vanillekipferln möchte sich die Hofbäckerei nun auch mit einer neuen Keks-Edition anlässlich des Jubiläums einen Namen machen: Fünf Geschmacksrichtungen, die auf fünf Persönlichkeiten aus der Habsburger-Zeit zugeschnitten wurden, erweitern ab sofort das Sortiment von Edegger-Tax.

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