th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Seit 150 Jahren wird am Erfolg geknetet

Der Familienbetrieb Regula in der Grazer Innenstadt hat sich seit 1867 dem Bäckerhandwerk verschrieben. Und die nächste Generation scharrt schon in den Startlöchern.

Regula und Nagl
© Fischer Heinz Regula mit Bürgermeister Siegfried Nagl

So ein Jubiläum feiert man nicht alle Tage: Seit unglaublichen 150 Jahren besteht die Traditionsbäckerei Regula in Graz. Für diesen besonderen „Geburtstag“ stattete der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl dem Familienunternehmen kürzlich einen Besuch in der Backstube ab – als Anerkennung für das jahrzehntelange Engagement in der Grazer Innenstadt darf der Betrieb ab sofort das Stadtwappen im Firmenenwortlaut führen. „Für uns ist das eine große Ehre und Auftrag, das traditionelle Handwerk weiterzuführen“, sagt Firmenchef Heinz Regula, der den Betrieb in fünfter Generation mit seiner Frau Waltraud führt.

Die Anfänge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1867 zurück, als Josef Regula, ein Bäckermeistersohn aus dem slowenischen Celje, ein bestehendes Backhaus in Graz kaufte. Ein Hauch Nostalgie weht bis heute noch durch die Backstube, sind doch die alten Gewölbe bis heute erhalten. Über die Jahre wurden weitere Filialen in der Grazer Innenstadt etabliert.

Nach einer „Verschnaufpause“ wurde der Betrieb 1997 am ursprünglichen Standort in der Reitschulgasse neu eröffnet. „Wir wollten ein deutliches Signal für das alte Handwerk zu setzen“, sagt Regula. „Freilich saugt uns der Handel viele Kunden ab. Der Preiskampf und das Überangebot sind bis heute unsere größten Herausforderungen“, gesteht er ein.

Daher besinnt er sich auf das Kerngeschäft, das Bäckerhandwerk – garniert mit frischen Ideen, von veganen Produkten bis zu neuen Brotsorten. Noch lenkt Heinz Regula mit seiner Frau die Geschicke der Firma, doch die sechste Generation ist bestens für die Herausforderung vorbereitet, beide Söhne sind Bäcker. Und für die siebente Generation – derzeit sieben Jahre sowie zwei Monate alt – ist das Bäckerhandwerk derzeit sowieso noch ein Kinderspiel.

Alle Informationen zum Unternehmen

Autorin: Karin Sattler

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
1,7 Tonnen: So viel wiegt ein Kubikmeter loser Schotter aus dem Klöcher Basalt-Steinbruch, für den zur Schonung des Ortszentrums vor 20 Jahren sogar ein eigener Umfahrungstunnel gebaut wurde.

Ein explosiver Einblick in die Steinindustrie

Sommerzeit ist Baustellenzeit. Aber woher kommt eigentlich das Baumaterial? Ein Lokalaugenschein im Basalt-Steinbruch Klöch. mehr

  • Unternehmen
Autohändler Johann Spari kennt sich beim (Ver-)Kuppeln aus.

#kmuLotto: Seine Autos passen wie ein Maßanzug

Man könnte sagen, Johann Spari ist Autohändler. Aber wer genauer hinsieht, weiß: In Wirklichkeit führt er eine „Partnervermittlung“ mehr